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Schramberg Wetterkapriolen bei Da-Bach-na-Fahrt

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Foto: (nil)

Schramberg - Bei einem Wechselbad von Sonne und Schnee freuten sich wieder tausende Zuschauer über die Fahrt der Zuber durch die Schiltach. Wie immer kam als erstes die Stadtmusik als Schwarzfahrer die Schiltach runter, liegend den Narrenmarsch spielend. Allerdings schon in den Roßgumpen ohne die Saxophon-Spieler, die ihren Kollegen hinterher liefen und dann schwammen, den Narrenmarsch im Duo spielend. Die Zuschauern lachten und johlten das erste Mal so richtig, auch denen auf der Ehrentribüne gefiel es. Sichtlich auch der Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Oberbürgermeister Thomas Herzog an ihrer Seite war sicher ein guter Erklärer. Volker Kauder kennt das alles schon, kommt trotzdem immer wieder, weil es so toll ist. Auch Landtagsmitglied Gerhard Aden zeigte Präsenz und war sehr angetan.

Gleich zwei Schikanen fordern in den Roßgumpen die Bach-na-Fahrer heraus: Die Wasserrutsche und einige Meter weiter die "Maria-Theresien-Brücke" mit ihrer geringen Durchfahrtshöhe. Auch diesmal wieder scheiterten dort etliche und kenterten. Es gehört schon etwas dazu, im eiskalten Wasser mit fröhlichem Gesicht zu treiben und "Narro" zu rufen: Bachnafahrer beiderlei Geschlechts sind hart im nehmen. Die Paarung von lustigem Missgeschick und Ausdauer begeistert die Zuschauer immer wieder.

40 fantasievoll gestaltete Zuber zogen die Schiltach hinunter, wie immer angeführt von Startfahrer Peter Sauer. 55 Mal hat er das schon gemacht. Für die sichtlich mit Liebe erstellten Aufbauten auf den Brühzubern hatten die Fahrer lokale und überregionale Themen aus Politik, Medien und Gesellschaft mit viel Fantasie umgesetzt. Schöne Variationen des Wolfs im Schwarzwald waren zu sehen, natürlich mehrmals die Landesgartenschau.

In der Zuschauerwertung kam der Zuber "Erfinderzeiten - Museum H.A.U." (Achim Schaub/Sven Kindler) auf den ersten Platz. Auf dem zweiten landeten "Die Brezel" (Michael Rauch/Oliver Merk) und "Die mit dem Wolf tanzt" (Frank Gebele/Claus Totzki). Auf dem dritten die "Waschweiber" (Tobias Profft/Tobias Pfundstein), die Schlüpfer ins Publikum schleuderten. Die Badschnass-Auszeichnung erhielt der Zuber "Nachwuchs für die Bach-Na-Fahrer" (Dominik Weißer/Marco Herrmann), die Rookie-Wertung "90 Jahre Micky und Minnie Maus" (Marius Schneider/Benedikt Schäfer).

Als letzte Nummer kam der "Offizielle Peter Renz Teppich Ehrenzuber" von Till Sauer und Dominik Müller. Viele in der Stadt hoffen ja im Stillen, dass er doch wieder aufmacht. Wenn dann als allerletzer Schlussfahrer Siegmund Brändle unbeweglich wie eine Statue in einem Bild von Arnold Böcklin langsam um die Kurve kommt und die Stadtmusik den Narrenmarsche spielt, hat der eine oder ander vielleicht ein bisschen Gänsehaut: Fasnet ist lustig und macht viel Spaß, sie hat aber auch ihre magische Wurzeln.

In unserem Livestream haben wir Daheimgebliebene auf dem Laufenden gehalten. Das komplette Video gibt's hier:

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