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Schramberg Weltkatzentag: Gib mir Fünf!

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Schramberg - Sie sind gefeierte Internet-Stars und Deutschlands beliebteste Haustiere: Heute, Dienstag, wird der internationale Katzentag gefeiert. Viele Schramberger schätzen die Treue der Vierbeiner – auch, wenn sie manchmal sturköpfig sein können.

Katzen haben ihren eigenen Kopf: Sie gelten als eigenwillig und unabhängig – und genau das liebt Susanne Daudert von Podewils an ihnen. "Ich finde es toll, dass die Tiere so selbstständig sind", schwärmt sie. 21 Jahre lang war ihre Hauskatze "Mieze" ein treuer Begleiter für die Fluornerin. "Sie hatte ganz langes Fell und wollte gerne gekrault werden", erzählt sie.

Aber Katzen fordern nicht nur Zuneigung – sie können sie auch zeigen: "Meine Katze hat immer gemerkt, wie es mir geht", sagt Daudert von Podewils. Zurzeit lebe sie arbeitsbedingt leider ohne Vierbeiner. "Man hat schließlich viel Verantwortung für die Tiere, das ist nur möglich wenn man viel Zeit hat", findet sie. "Aber ich möchte so schnell wie möglich wieder eine Katze haben."

Auch Luidgard Dworak ist begeistert von den Fellnasen. Ihr Kater Moritz und sie haben allerdings erst über Umwege zueinander gefunden. "Er gehörte eigentlich meiner Vermieterin, ich habe mich aber immer um ihn gekümmert, wenn sie im Urlaub war", erzählt sie. Seit einem Jahr lebt der Kater nun dauerhaft bei der Schrambergerin – und schmust leidenschaftlich gerne mit ihr. "Er ist einfach so lieb", erzählt sie begeistert. "Und er gehorcht sogar aufs Wort" verrät sie lachend, "fast wie ein Hund."

Davon, dass Hund und Katze sich angeblich nicht vertragen, ist bei Petra und Harald Reihauer aus Sulgen nichts zu spüren: Die beiden haben seit sieben Jahren die beiden Katzen Joschi und Rocky – und einen Hund. Der Haussegen hängt bei dem Ehepaar und seinen Haustieren trotzdem nicht schief: "Unsere Katzen gehen sogar mit Gassi", erzählen sie zufrieden.

Treue Gefährten mit unabhängigem Charakter

Dafür, dass es den Schramberger Vierbeinern auch gut geht, während ihre Herrchen im Urlaub sind sorgt Katja Herzog in ihrer Katzenpension "Dukes inn". "Die Liebe zu den Katzen war immer da", erklärt die Schiltacherin ihre Beweggründe, die Pension zu eröffnen. "Ich finde ihren unabhängigen Charakter toll – sie sind die unsichtbare Seele des Hauses."

Seit zweieinhalb Jahren gibt es das Angebot nun schon – und seitdem ist die Schiltacher Katzenpension fast immer ausgebucht. Die Nachfrage ist groß: "Es läuft gut, ich könnte mich sogar vergrößern", berichtet Herzog. Zurzeit finden elf Tiere in ihrer Katzenstube und in dem kleinen Haus mit großem Außenbereich Platz.

"Die Katzen fühlen sich bei uns sehr wohl", freut Herzog sich. Die Arbeit mit den Vierbeinern bereitet der Schiltacherin viel Freude. "Ich streichele sie und schmuse mit ihnen – das ist ein toller Job", schwärmt sie. Über ihre Katzenpension hinaus würde die Schiltacherin gerne noch mehr für das Wohl der Vierbeiner tun, und ein Tierheim eröffnen. Das hat sich auch der Schramberger Tierschutzverein vorgenommen: Seit zweieinhalb Jahren arbeiten seine Mitglieder ehrenamtlich daran, ein altes Bauernhaus zu einem Tierheim umzubauen – die meiste Zeit in Eigenregie. "Unser Ziel ist es, ein Tierheim mit Quarantänestation und einer Krankenstation zur Versorgung der Tiere zu errichten", erzählt der Vorsitzende Claudio di Simio.

Verwilderte Hauskatzen sind ein großes Problem

Denn in der Region gebe es viele Hauskatzen, die einfach sich selbst überlassen werden. Vor allem in Sulgen und Aichhalden vermehrten sich die Populationen verwilderter Katzen stetig. "Die Tiere werden krank und finden nichts zu essen", berichtet di Simio. "Es ist in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sie nic ht leiden", findet er.

Der Tierschutzverein sorge deswegen dafür, dass sich die Populationen nicht vergrößern, indem er Kater kastriert. "Wir wollen das Leiden der Tiere stoppen", sagt di Simio. Denn ausgewachsenen Katzen können nicht mehr gezähmt werden, weiß er. Der Verein versorgt sie deshalb über Futterstellen. Jungtiere können die Mitglieder hingegen selbst großziehen und an Privatpersonen vermitteln. Aktuell befinden sich 15 Tiere in der Obhut des Vereins, sie suchen auf seiner Homepage ein neues Zuhause.

Weitere Informationen: www.tierschutzverein-schramberg.de

 
 

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Karin Zeger

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