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Schramberg Was macht ein Geschäft einzigartig?

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Das Thema Schwarzwald findet sich an den Ständen des Kreativmarkts, der hinterm Rathaus aufgebaut wird. Foto: Kasenbacher Foto: Schwarzwälder-Bote

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Schramberg. Auf einer Bank vorm Rathaus ist der Lieblingsplatz des Seniors. Auch gestern saß der Aichhaldener wieder dort. Ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen, beobachtete die Menschen, wartete auf seine Frau. Drei-, viermal im Monat kommt das Paar in die Talstadt. Da hat sie Arzttermine, er begleitet seine Frau.

Nach dieser Pflicht kommt die Kür, und die ist für das Paar ein Bummel durch die Innenstadt. "Wir bekommen hier alles, was wir brauchen", erzählt der 72-Jährige. Nur die Wurst- und Fleischeinkäufe erledigen sie auf dem Sulgen.

So wie das Rentnerpaar zieht es viele von auswärts nach Schramberg zum Einkauf. Diese Beobachtung macht auch Kirsten Moosmann, Vorsitzende des Handels- und Gewebevereins (HGV). "Besonders samstags zieht es viele aus St. Georgen, Triberg und Furtwangen zu uns."

Auf diese Anziehungskraft hofft der HGV auch am kommenden Wochenende, wenn am Sonntag, 9. Oktober, die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet sind. Sowohl in den Läden, als auch auf den Gassen und Plätzen der Talstadt haben sich die Verantwortlichen einiges einfallen lassen, damit sich der Ausflug in die Talstadt lohnt. Und das ist nicht nur an solch’ besonderen Aktionstagen so.

Wie an einer Perlenkette aufgereiht, finden sich einmal quer durch die Innenstadt die inhabergeführten Unternehmen, die sich der Genossenschaft "Buy Local" angeschlossen haben. Geschäfte, die sich dort engagieren, stehen für eine besondere Service- und Qualitätshaltung, erläutert Johannes Kempf, der zusammen mit seiner Frau Susi das Porzellanhaus Schinle führt. Das Paar trat zusammen mit dem Bettenland Alesi und Sport-Walter dem Verbund bei. Es folgten Optik-Fischer, Lederwaren Krön und Hafner Herrenbekleidung.

"Was macht mich in den Augen meiner Kunden einzigartig oder sogar unverzichtbar?" – ausgehend von dieser zentralen Frage geht es den Mitgliedsgeschäften darum, ein verantwortungsvolles Bewusstsein zu wecken und zu verdeutlichen, dass man mit dem eigenen Geldbeutel einen direkten Einfluss auf das eigene Lebensumfeld hat. "Dabei soll das Internet ganz und gar nicht verteufelt werden", so Kempf. Alle angeschlossenen Einzelhandels-, Handwerks- und Gastronomiebetriebe seien angehalten, dass Internet als Chance und nicht als Bedrohung zu sehen, den gemeinsamen Webauftritt auf buylocal.de mitzugestalten und sich dort mit einem aussagestarken Profil zu präsentieren. Der Appell lautet: "Nehmt Euer Geld und gebt es anstelle bei anonymen Internetversendern hier vor Ort aus. Jeder so ausgegebene Euro, sorgt für den Erhalt von Arbeitsplätzen und erhöht durch die hier entstehende Wertschöpfung die Lebensqualität aller Menschen."

Auf dem besagten Bänkchen vorm Rathaus dürfte es am Sonntag eng werden – aber es findet sich bestimmt noch ein anderes schönes Plätzchen in der Stadt.

Beim dritten Kreativmarkt auf dem hinteren Rathausplatz präsentieren 14 Künstler aus der Region ihre Werke: Catherine Dold (Häckelsachen), Blatt mit Stil (Blumengestecke), Stefanie Martinez (Schmuck), Catherine Jäger (Kinderkleidung), Monika Uyan (Schmuck), Claudia Bianco (Halsketten und Ringe), Alexander Kohlen (Holzsägearbeiten), Ramona Schwenk (Treibholzdeko, Holzfiguren), Schebbs (Postkarten, Bastelbögen), Anke Schmid (Sachen aus Holz), Stiftung St. Franziskus (Bürsten und Besen), Karl-Heinz Preuß (Pralinen), Tamara Krahl und Sabine Schell (Taschen und Utensilien) sowie Sabine Sahli (Filzsachen).

Eine Kindereisenbahn fährt in der oberen Fußgängerzone.

Am Rathaus wird ein Barfußparcours aus Holz aufgebaut.

Musik gibt’s vom Alphorn-Trio "Echo vom Mühlstein" und von "Ernstel".

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18

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