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Schramberg Verkehrschaos in Sulgen ist perfekt

Von
Foto: Herzog

Schramberg-Sulgen - Nichts geht mehr: Verstopfte Straßen, ellenlange Rückstaus und ein Kreisel mit Stillstand. Die Sperrung der Umfahrung Sulgen hat am Donnerstag für ein Verkehrschaos gesorgt.

Grund ist die Sanierung der Ortsumfahrung, die voraussichtlich bis Mitte Dezember dauern soll. Was bisher von Anwohnern in Sulgen, wo nun der ganze Verkehr durchrollt, im Vorfeld befürchtet worden ist, trifft am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr dann ein: Wer von A nach B will und durch den Stadtteil Sulgen fahren muss, braucht nicht nur viel Geduld, sondern auch eine Menge Zeit. Ganz gleich ob von Hardt, Eschbronn, Aichhalden, Heiligenbronn, Dunningen oder von der Talstadt kommend: Überall bilden sich lange Auto- und Lastwagenschlangen.

Beschwerlich kommt hinzu, dass an der Kreuzung beim Gasthaus Hasen (Olive) die beiden Fahrspuren Richtung Dunningen und Seedorf von der Sulgauer Straße her zeitweise nicht gleichzeitig benutzt werden können, wenn von der Bärenkreuzung der Schwerlastverkehr in diese Richtung fährt. Auch auf den landwirtschaftlichen Schleichwegen über den Beschenhof, Heuwies, Vierhäuser und Lienberg hat der Verkehr stark zugenommen und verärgert die Anlieger, weil deren Auffassung nach viel zu schnell gefahren wird.

Anwohner sind genervt

"Ich fotografiere jeden, der hier verbotenerweise durchfährt, um den Stau zu umgehen. Und wenn das nicht hilft, stelle ich eine alte Karre mitten in den landwirtschaftlichen Weg", erklärt eine erboste Anwohnerin auf der Heuwies unserer Zeitung.

Das Verkehrschaos am Donnerstag dürfte noch längst nicht das ganze Ausmaß der gesperrten Umfahrung dargestellt haben. Mitten in der Urlaubszeit fehlt der Schülerverkehr und auch viele Firmen haben Betriebsferien. Zudem waren die Straßen rund um Sulgen am Donnerstag bereits zu Zeiten völlig verstopft, in denen nicht der Berufshauptverkehr rollte. Mit diesem Zustand werden sich Anlieger und Berufspendler aber noch eine ganze Weile abfinden müssen, bis zur geplanten Fertigstellung in vier Monaten.

Auch in der Lokalredaktion meldeten sich zahlreiche Anwohner. Sie berichten von Kunden, die ihr Ziel nicht erreichen und vom komplett zusammengebrochenen Verkehr - die Umleitungsstrecke könne gar als "verkehrsberuhigte Zone" ausgewiesen werden, meint einer. Es geht schließlich nichts mehr vorwärts.

"Erfahrungsgemäß ist der erste Tag einer solchen Umleitung ganz, ganz schwierig", sagt Joachim Hilser vom Straßenbauamt in Rottweil. Bewusst sei die Sperrung erst gegen acht/halb neun Uhr eingerichtet worden, damit der Berufsverkehr morgens noch habe fließen können, so Hilser. Dann sei die Umleitung sukzessive eingerichtet worden. Bereits beim Einrichten habe es schnell Rückstaus gegeben, "die sich dann bei einem hohen Verkehrsaufkommen eben nur ganz langsam auflösen".

Am Freitagmorgen und auch am Montag werde sich die Behörde vor Ort einen Eindruck von der Situation verschaffen und schauen, "ob wir etwas verbessern können" ­– auch wenn es dafür kaum Möglichkeiten gebe, wie er einräumt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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