Schramberg zählt zu den Kommunen, die sich am Mietspiegel beteiligen. Foto: Archiv

Welche Mieten üblich sind, soll künftig ein neuer Mietspiegel zeigen. Dieser wird für Schramberg, Schiltach, Aichhalden, Hardt und Lauterbach erstellt.

Die Städte Schramberg und Schiltach sowie die Gemeinden Aichhalden, Hardt und Lauterbach erstellen derzeit gemeinsam mit dem EMA-Institut für empirische Marktanalysen aus Regensburg einen neuen qualifizierten Mietspiegel. Dieser bietet eine rechtssichere Orientierung über die ortsüblichen Vergleichsmieten und unterstützt bei der Festlegung angemessener Mietpreise. Darüber berichtet die Stadt Schramberg in einer Pressemitteilung.

 

Ein Mietspiegel zeigt, welche Mieten in einer Stadt oder Gemeinde für vergleichbare Wohnungen üblich sind. Grundlage sind die in den vergangenen sechs Jahren vereinbarten Mieten, die Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit, Lage und energetische Merkmale berücksichtigen. Er schafft Transparenz und hilft, Streitigkeiten über Mietpreise zu vermeiden.

Für die Erstellung des Mietspiegels werden im Zeitraum vom 20. bis 31. Oktober zufällig ausgewählte Haushalte in den beteiligten Kommunen angeschrieben. Die Befragung richtet sich an sogenannte „mietspiegelrelevante Haushalte“. Laut dem Mietspiegelreformgesetz (MsRG) sind die ausgewählten Personen verpflichtet, die Fragen fristgerecht zu beantworten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die ausgefüllten Fragebögen müssen im beigefügten Freiumschlag an das EMA-Institut zurückgesendet oder online über einen verschlüsselten Link ausgefüllt werden.

Kommunen bitten um Unterstützung

Alle erhobenen personenbezogenen Daten werden laut Mitteilung der Stadt pseudonymisiert und nach Abschluss des Projekts gelöscht. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.

Die Städte Schramberg und Schiltach sowie die Gemeinden Aichhalden, Hardt und Lauterbach bitten um tatkräftige Unterstützung und danken schon jetzt allen Mitwirkenden, heißt es abschließend.