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Schramberg Ultra-krasser Heavy-Metal-Grusel

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Foto: Schwarzwälder-Bote

Schramberg. Ohrstöpsel sind am Eingang erhältlich, danach erwartet das Publikum ein vernebelter Kulturbesen mit blendenden Lichtern, dunklen Gestalten und lauter Musik. Passend zu Halloween war die ungarische Cover-Band Slipchaos im Kulturbesen zu Gast. Die neunköpfige Band spielt seit 2007 Lieder der amerikanischen Metal-Gruppe Slipknot.

Slipknot ist eine weltweit erfolgreiche Metal Band aus Iowa, die seit 1995 die Massen begeistert. Mit mehr als 20 Millionen verkauften Tonträgern, elf Platin und 38 Gold-Schallplatten und sieben Grammy-Nominierungen hat Slipknot es ganz nach oben in der Metal- Szene geschafft. Der krasse Sound der amerikanischen Band wird oft kontrovers diskutiert und stößt vielleicht gerade deshalb bei den Fans auf große Begeisterung. Markant sind die Masken und Overalls der verrückten Truppe.

Slipchaos übernimmt dabei den Sound des großen US-Vorbilds und bringt auch Fans vor kleineren Bühnen zum ausflippen, genau wie Samstagabend im Kulturbesen. Dazu kommen eigene Visiere und Vermummungen, die der Band einen extra gruseligen Touch verleihen. Eine Kultur der etwas anderen Art, begeisterte Fans von nah und fern.

Der Auftritt der aus Ungarn stammenden Gruppe stieß auf große Zustimmung im Zuschauerraum. Heavy Metal ist sicher Geschmackssache. Die schrillen und lauten Töne gefallen nicht jedem, der Bass treibt den gewöhnlichen Radio-Neckarburg-Hörer fast in den Wahnsinn. Aber dennoch war eine gewisse Leidenschaft im Publikum zu spüren, die Songs gefielen den Gästen des Besens. Headbanging vom Feinsten also. Während der Autor keinen Unterschied zwischen den einzelnen Liedern erkennt, jubeln und klatschen die Fans lautstark. Die Frage muss gestellt werden:

Was gefällt den Gästen an der Heavy Metal Musik? In einer Studie einer kalifornischen Universität wurde herausgefunden, dass Metal-Fans ihre Musik hören um positive Gefühle zu erleben. Metal Fans seien ausgeglichene und freundliche Menschen. Wer extreme Wut verspürt, hört auch wütende Musik und kann somit seine Emotionen auf einer ganz anderen Bandbreite verarbeiten als mit Justin Bieber oder anderem Pop-Gedudel.

Macht ja eigentlich Sinn, wenn ich wütend bin höre ich auch keine Klassik. Die Fans im Kulturbesen kamen mit Slipchaos auf jeden Fall auf ihre Kosten. Echter Halloweengrusel in Schramberg, für die Fans und den Autor dieses Artikels.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18

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