Der erste der beiden Fallschirmspringer, der mit einer Botschaft auf der Insel am Berneckstrand landete, wurde von den Kindern sofort befragt. Foto: Wegner

Nach aufregender Woche geht Kinderferienprogramm zu Ende. Alle Beteiligten verdienen Lob. Identität von GGG ungeklärt.

Schramberg - Nach einer aufregenden Woche ging am Freitag das Kinderferienprogramm "Tatort Schramberg" mit einem großartig inszenierten Showdown am Berneckstrand zu Ende.

Teil der Show, die die offene Handlung auflösen und letzte Fragen beantworten sollte, waren zwei Fallschirmspringer, die direkt vor den schätzungsweise 600 Anwesenden auf der Insel des Berneckstrands landeten. Letztendlich ging es um einen imaginären Professor Doc, der gemeinsam mit der Gruppe "Guerilla Gardening" anhand spektakulärer Aktionen, gespickt mit vielen Täuschungsmanövern, auf das Problem des überall wuchernden Springkrauts aufmerksam machen und dieses bekämpfen wollte. Was hatten nun die jungen Ermittler im Lauf der Woche erlebt?

Strang I hatte die Aufgabe, die im Schloss gestohlenen Wecker zurückzubringen. Sie fanden diese an der Glasbachdeponie, der Villa Moser, in der aus der Schiltach geborgenen Kiste und am Fünftälerblick. Die ersten drei Wecker waren mit jeweils zwei, der vierte Wecker mit vier Zahlen beklebt. Bei diesem fanden die Ermittler zudem ein GPS-Gerät, was sie auf die Idee brachte, die Zahlen könnten Koordinaten sein. Die Vermutung stellte sich als richtig heraus und führte sie gestern zum Berneckstrand.

Strang II ging dem Rätsel der gefärbten Schiltach nach. Sie fanden dabei ein Handy von GGG und ließen die Polizei nachverfolgen, wo es benutzt worden war. So bekamen sie Koordinaten, die sie ans Schützenhaus führten. Dort sichteten sie einen Mann in einem Labormantel: Professor Doc. Er experimentierte mit Springkraut und einer Flüssigkeit, die der gefärbten Schiltach sehr ähnelte. Sofort verständigte das Team die Polizei und legte sich auf die Lauer. Doch die Polizei fuhr mit Sirene vor, weshalb Doc über den Waldsportplatz entkommen konnte. Dabei verlor er Scrabblesteine, die das Wort Berneckstrand ergaben. Also machte sich das Team auf den Weg dorthin.

Strang III hatte den Namen "Explosiver Absturz". Sie entdeckten mit Hilfe der IT-Abteilung des Rathauses einen illegalen Arbeitsplatz im Keller des Juks-Gebäudes. Dank dort gefundener Indizien konnte das Team den Bombenanschlag in der Geißhalde verhindern. Ihre Ermittlungen führten sie später zum Sammelweiher, sie pflanzten im Auftrag eines mysteriösen Fremden die drei Gs im Schlossgarten, bestiegen die Ruine Schilteck oder erkundeten eine alte Mine. Schließlich stieß das Team über ein von GGG ausgeliehenes Buch und dessen Standort in der Mediathek auf den Tennenbronner Dorfweiher. Dort fanden sie die GGG-Nummernschilder des schwarzen Skoda und die gelbe Substanz. Sie hatten das Testgebiet des Docs entdeckt. Auf dem Weg die Schiltach entlang nach Schramberg landeten auch sie auf dem Berneckstrand.

Strang IV klärte am Montag den Stromausfall aufgrund des Autoteils in der Stromturbine auf und beobachtete die GGG, wie sie eine Bombe auf dem Gelände eines Rohstoffrecyclers abholten. Die Ermittler nahmen die Verfolgung auf und wurden am Mittwoch Zeugen, wie die vermummten Mitglieder die Bombe – eine Pflanzensamenbombe – im Bernecktal zündeten. Der weitere Verlauf der Hinweiskette brachte das Team gestern in den Untergrund des Göttelbachs. Am Ende ihrer Tour stießen sie auf ein Protestschild: "Der Berneckstrand muss grüner werden!"

Strang V ermittelte Anfang der Woche unter anderem am Flugplatz in Winzeln und das Team war es auch, welches das abgestürzte Flugzeug in Sulgen fand. So kam das Labor an Proben der gelben Flüssigkeit. Zeitgleich erhielt Strang V das GGG-Handbuch mit den fünf Versuchsfeldern, die die Ermittler vor einige Rätsel stellten. Schließlich fanden sie gemeinsam mit der Spürhundstaffel die GGG-Fässer und darin einen verschlüsselten USB-Stick. Dessen Passwort bekamen sie in Zusammenarbeit mit Strang I heraus. Die Freude war groß, er enthielt Bilder vom Hauptquartier der Organisation – das Gebäude 64 in der Geißhalde, das man gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr betrat. Auch wenn niemand anwesend war, feierte das Team damit einen großen Erfolg.

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