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Schramberg Stadtkirche: Sanierung ist abgeschlossen

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Zum 175. Weihejubiläum nächstes Jahr kann sich die Kirche St. Maria nach der Außenrenovierung sehen lassen. Foto: Merk

Schramberg - Das Gerüst an der Stadtpfarrkirche St. Maria ist abgebaut worden. Das bedeutet: Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen. Vor allem viele Sandsteine mussten ausgetauscht oder restauriert werden.

"Es fehlt nur noch das Fundament für den Blitzschutz", sagt Bauleiter Konrad Maurer zu dem Stand der Sanierungsarbeiten an der katholischen Kirche St. Maria. Die Sanierung der Fassaden sei kurz vor Allerheiligen abgeschlossen worden. Dabei seien die Arbeiten sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan (255.000 Euro, zum Teil aus Spenden finanziert) geblieben, so der Architekt.

"Den größten Teil der Arbeiten machten die beschädigten Standsteine. Sie mussten repariert oder ausgetauscht werden", erläutert Maurer. Die Steine sind sehr alt (zum Teil mehr als 150 Jahre) und wiesen vor allem witterungsbedingte Schäden auf. Die letzte Sanierung wurde in den 1960er Jahren gemacht, als jedoch nicht alle Steine ausgetauscht wurden. Der Steinrestaurator Dietmar Bader aus Königsfeld hatte im Vorfeld einen Bericht angefertigt, in dem die zahlreichens Schäden beschrieben wurden und ein hoher Sanierungsbedarf erkannt wurde.

Die Restaurierungsarbeiten hat die Firma Roth Natursteine Buntsandsteinwerk GmbH übernommen, die auch die Steine aus ihrem eigenen Steinbruch in Sulgen lieferte, wie Inhaber Michael Roth unserer Zeitung mitteilte. Auch aus seiner Sicht sei alles planmäßig abgelaufen. Die beschädigten Sandsteine wurden entweder ausgetauscht oder mit Rissverpressungen zugemacht. Auch mit Schlämmungen wurden einige Steine überzogen. Wenn möglich, wurden die Steine mit Mörtel restauriert. Teilweise (insgesamt mehr als 300 Meter) musste die Sandsteinmauer verfugt werden, so Roth.

Mit den Arbeiten begonnen habe die Firma Mitte April, fertig geworden sei sie Mitte Oktober. Damit lag sie im Bauzeitplan, betont Roth. "Weniger als sechs Monate waren nie real", sagt er. Allein die Lieferzeit für die Sandsteine habe drei bis vier Wochen betragen, so der Sandsteinspezialist.

Außer den Sanierungsarbeiten an der Sandsteinmauer bekamen die Holzfenster des oberen Gebäudeteils einen neuen Anstrich und der Putz wurde teilweise ausgebessert und gestrichen. Die seitliche Dachfläche sei neu gedeckt worden, einige Dachplatten seien ausgewechselt worden, so Architekt Maurer.

So erstrahlt die Kirche jetzt frisch saniert in neuem Glanz und kann sich sehen lassen zum 175-jährigen Weihejubiläum im kommenden Jahr.

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