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Schramberg Schüler entdecken spielerisch Berufe

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Bei einem bunten Programm können die Teilnehmer des Lernparcours die Firmen aus der Schramberger Region besser kennenlernen und bei den von den Auszubildenden der Betriebe gestalteten Stationen selbst aktiv werden. Fotos: Brüstle Foto: Schwarzwälder Bote

Im Rahmen des städtischen Veranstaltungsprojekts "Made in Schramberg" hat die Mediathek einen Ausbildungszirkel organisiert, an dem etwa 85 Grundschüler teilnahmen.

Schramberg. Auf Wunsch des Gemeinderats, im Stadtmuseum verstärkt die aktuellen Firmen in und um Schramberg vorzustellen und mehr in den Vordergrund zu rücken, wurde das Projekt gestartet. Daran beteiligt war der Fachbereich Kultur und Soziales, zu dem außer der Mediathek auch das Stadtmuseum, die Volkshochschule und das Museum Erfinderzeiten gehören.

Am Lernparcours für die Grundschüler, der für zwei Tage aufgebaut war, beteiligten sich fünf Firmen, die jeweils eine Station – speziell für die Grundschüler konzipiert – mitgebracht hatten. Ziel der Veranstaltung sei es, Berufsorientierung auch für die jüngeren Schüler auf altersgerechtem Niveau anzubieten, erklärte Marita Braun, Leiterin der Mediathek.

Azubis sind zuständig

Von den teilnehmenden Firmen Schneider, Schwäbische Werkzeugmaschinen (SW), Kern Liebers, Trumpf und Heco waren jeweils die Auszubildenden für die Stationen zuständig. Sie stellten ihre Betriebe vor und erklärten, in welchem Bereich die Firma arbeitet. Danach durften die Schüler selbst aktiv werden. So konnte bei Trumpf eine Carrera-Rennbahn von Hand mit einer Kurbel angetrieben werden. Bei Schneider lernten die Schüler, aus wie vielen Teilen ein Stift aufgebaut ist und durften im Anschluss selbst welche zusammenbauen und ausprobieren.

Kern Liebers hatte einige seiner Produkte ausgestellt und die Kinder durften raten, wofür diese verwendet werden. Anschließend konnte am aufgebauten Flipperautomaten gespielt werden. Die Firma Heco erklärte den Schülern den Produktionsprozess ihrer Schrauben und präsentierte ihre längste sowie ihre größte Schraube. Beim Zusammenbauen von Vogelhäuschen konnten die Kinder dann selbst Hand anlegen und die Schrauben ausprobieren. SW zeigte und erklärte den Schülern einige seiner Maschinen wie den 3D- Drucker, außerdem konnten die Kinder sich am "Heißen Draht" versuchen.

Den Zirkel durchliefen sie in kleinen Gruppen damit jeder die Möglichkeit hatte, sämtliche Angebote auszuprobieren und Fragen zu stellen.

Es sei wichtig den Kindern Abwechslung zu bieten, sie aus dem Schulalltag zu holen, damit sie in solchen Situationen lernen sich auszudrücken, mit anderen zu kommunizieren und konkrete Fragen zu formulieren, erklärte Marita Braun. "Durch den Bezug zu den Schulfächern kann man ihnen vermitteln, wie wichtig Lesen, Rechnen und Schreiben ist", ergänzte sie.

Die Schüler zeigten Interesse und stellten den Auszubildenden viele Fragen zum Berufsleben. Bei der Abschlussrunde konnten die Schüler genau erklären, welche Schulfächer für die gezeigten Berufe wichtig sind, nämlich Mathe, Physik und auch Englisch für die Kommunikation mit ausländischen Geschäftspartnern. Das positive Feedback der Schüler erfolgte mit einem einstimmigen "Ja" und Applaus.

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