Solche Ortseingangstafeln mit flexiblen Inhalten wie in der Talstadt stellt sich die CDU auch für die Bergstadt Sulgen vor, um das Erscheinungsbild zu verbessern. Foto: Lipp

Verwaltungsausschuss berät über CDU-Antrag. Kofinanzierung für Ortseingangschilder angestrebt.

Schramberg - In der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses wurde über den Antrag der CDU-Fraktion auf neue Ortseingangsschilder für den Stadtteil Sulgen beraten. Dort, so die Fraktion, seien die Ortseingangschilder in die Jahre gekommen, teilweise sogar defekt. Die unschönen, veralteten Sulgener Schilder könnten durch solche ausgetauscht werden, wie sie an den Eingängen zur Talstadt existieren. Damit werde ein gesamtstädtischer, attraktiver Auftritt gewährleistet, der dem Stadtmarketing zu Gute komme.

Auf den drei Hinweisschildern der Talstadt (Oberndorfer Straße, am Hammergraben, Gewerbepark Junghans) ist neben einem Begrüßungstext, dem städtischen Logo sowie dem Logo des Naturparks Schwarzwald (siehe Bild) Platz, um auf aktuelle kulturelle Veranstaltungen hinzuweisen und zu werben. Auch mit Blick auf die Jubiläumsfeierlichkeiten zur Eingemeindung Sulgens im nächsten Jahr sei es sinnvoll, dieses Schilderkonzept der Talstadt zu übernehmen.

Ingrid Rebmann, die die Abteilung Kultur, Stadtmarketing und Soziales leitet, teilte mit, dass die entsprechende Summe im Haushaltsplan des nächstes Jahr eingeplant seien. Die ersten Beratungen dafür finden in den kommenden Wochen statt. Als mögliche Standorte für die Schilder nannte sie die Bundesstraße 462 von der Talstadt her kommend, ein weiteres könnte im Bereich Heuwies auf der Höhe des Informationsparkplatzes aufgestellt werden, und schließlich sei die Heiligenbronner Straße ein geeigneter Standort. Eine Alternative wäre der Bereich an der Panoramastraße von Villingen-Schwenningen/Hardt kommend. Auschlaggebend für die Standorte seien pragmatische Gründe, neben der Frequentierung der Straßen muss ein geeignetes Grundstück, auf denen die Schilder platziert werden könnten, vorhanden sein.

Auch die Finanzierung könne übernommen werden, schlug Rebmann vor. In der Talstadt würden die Sachkosten der Schilder gedrittelt: Die Firma Junghans Uhren sei beteiligt und werbe dauerhaft auf der Rückseite der Schilder, der Schramberger Handels-und Gewerbeverein beteilige sich ebenso mit einem Drittel und habe somit ein Belegungsrecht. Das wäre für die Sulgener Hinweisschilder ebenso denkbar, wenn sich ein Sponsor fände und der HGV wieder mit im Boot sei, so Rebmann. Die kalkulierten Kosten, die Rebmann für den kommenden Haushalt 2014 angemeldet habe, betragen inklusive der Kosten für Baugenehmigung und Fundamentierung der Schilder 30 000 Euro.

Ebenso im Interesse des Stadtmarketings sei es, in den örtlichen Industrie- und Gewerbegebieten moderne, einheitlich gestaltete Hinweisschilder einzurichten.

Bezug nehmend auf das von der CDU-Fraktion gewünschte Hinweisschild für die Auto-und Uhrenwelt an der Autobahn, berichtete Rebmann, dass es erfahrungsgemäß sehr schwer sei, solche beim Regierungspräsidium genehmigt zu bekommen. Sie schlug daher vor: Falls der Antrag auf solch ein Schild an der Autobahn wie erwartet abgelehnt werde, solle immerhin eines für die B 642 möglich sein. Wünschenswert sei hier der Standort an der Autobahnausfahrt von Rottweil kommend, als Alternative könnte das Schild an der B 462, das auf die Burgruine Hohenschramberg hinweist, ergänzt werden.

Auch mit der Beschilderung in den Industriegebieten ist die CDU-Fraktion unzufrieden und wünscht sich anstelle der "unschönen Schilderwälder" moderne und einheitlich gestaltete Hinweistafeln. Wirtschaftsförderin Maike Riesenberg, die sich mit dem Thema beschäftigt hatte, zeigte Verständnis und sprach sich mit Blick auf den "Schilderwirrwarr" auf dem Sulgen für eine einheitliche Beschilderung nach Dunninger Vorbild aus.