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Schramberg Ruine Berneck ruht

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Müssen wegen Abbruchgefahr zunächst vorläufig gesichert werden: Die Felsen, die die Mauerreste der Burg Berneck hoch über dem gleichnamigen Tal tragen. Archiv-Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Stephan Wegner

Schramberg-Tennenbronn. Wie wertvoll ist die Ruine Berneck hinsichtlich des Denkmalschutzes? Um diese Frage geht es derzeit bei den Felssicherungsarbeiten im Bernecktal. Denn die ehemalige Burg selbst ruht auf einem labilen Felsmassiv, das gesichert werden muss.

Zunächst, so Kreisdezernent Gerald Kramer, zuständig für die Felsräumarbeiten im Bernecktal zwischen Schramberg und Tennenbronn, würden die Felsen unterhalb der Burg provisorisch gesichert – in erster Linie versuche der Landkreis darauf hinzuarbeiten, dass die Landesstraße vor Wintereinbruch wieder geöffnet werden könne. Wie weiter verfahren werde, dafür gab es am vergangenen Freitag eine Besprechung aller Beteiligten mit dem Ingenieurbüro Menzel, inklusive des Fachbereichs Recht und Sicherheit der Stadt Schramberg, der für den Denkmalschutz vor Ort zuständig ist. Darüber hinaus werde auch die übergeordnete Behörde in Freiburg hinsichtlich des Denkmalschutzes angefragt, so Kramer.

Mehr als eine vorläufige Sicherung, so Kramer, sei aufgrund des Zeithorizonts derzeit nicht möglich. Die Frage, auf die Zukunft betrachtet, laute indes: Was passiert mit den Mauerresten? Denn ganz so ursprünglich wie einst eine Burg erbaut wurde, sieht es auf der Berneck nicht aus, ist zumindest die Überzeugung einiger Betrachter. Kramer hofft, dass es durch die Arbeiten an der Berneck zu keinen nennenswerten Verzögerungen kommt, einen genauen Termin, wann die Straße aufgehen soll, nannte er nicht, betonte aber erneut das Ziel "vor Wintereinbruch".

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