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Schramberg Projektstart für Don-Bosco-Kindergarten

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Der Bau soll etwas von der Tierstein- und Landenbergerstraße abrücken.Foto: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Eine kompaktere Bauweise von Schule und Don-Bosco-Kindergarten hat positive Effekte für das städtebauliche Umfeld des Schulcampus.

Schramberg. "Wir haben zum Beispiel die Flächen für die Innenhöfe hinterfragt, ohne die Nutzflächen zu mindern", erklärte Fachbereichsleiter Rudolf Mager, der den aktuellen Stand der Projekt- und Finanzierungsplanung im Gemeinderat vorstellte. So erhält das Schulgebäude durch eine kompaktere Bauweise eine geringere Tiefe und könne mehr von Tierstein- und Landenbergerstraße abgerückt werden. In einem späteren Schritt wäre es dadurch möglich, dort Senkrechtparkplätze für Friedhofsbesucher anzulegen. Der Don-Bosco-Kindergarten wiederum könne näher zur Bahnhofstraße gerückt werden, sodass die Peter-Meyer-Schule bis zum Projektstart des Schulgebäudes weiter genutzt werden könnte, ohne dass eine kostspielige Zwischenlösung, zum Beispiel durch Modulbauten, nötig wäre.

Fertigstellung im Jahr 2023

Für den Kindergarten rechnet die Stadtverwaltung mit einer Planungs- und Bauzeit bis zur Fertigstellung der Außenanlagen von dreieinhalb Jahren, bei einem Projektstart (Vorentwurfsplanung) 2020 also mit einer Fertigstellung im Jahr 2023, vielleicht auch schon Ende 2022. Zusätzlicher "Parkierungsbedarf" für den Kindergarten besteht nicht, hat die Verwaltung ermittelt. Für die Schule werden sieben Jahre Bauzeit veranschlagt. Ein Teil der Vorplanung solle 2021 angegangen werden, "um das Gesamtbild mit dem Kindergarten sicherzustellen".

Zuschussfrage noch offen

Die Herstellkosten für Bauphase 1/Don-Bosco-Kindergarten werden auf 4,8 Millionen Euro und für die Bauphase 2/Verbundschule auf rund 35,7 Millionen Euro geschätzt. Fördermittel sind darin noch keine enthalten. Für den Kindergarten ist das derzeitige Förderprogramm überzeichnet, berichtete Mager. Für die Schule stehe sie noch nicht fest: "Die bisher ermittelte maximale Förderhöhe liegt bei knapp sieben Millionen Euro". Die Verwaltung schlug vor, mit Phase 1 zu starten. Für die Phase 2 müssten zunächst die offenen Zuschussfrage geklärt und die aktuelle Entwicklung der wirtschaftlichen Lage der Stadt abgewartet werden.

"Die CDU-Fraktion steht hinter dem Gesamtprojekt, aber den Bau der Kita muss man jetzt schnell angehen, die Eltern von Don Bosco warten dringend darauf", forderte Clemens Maurer (CDU) in der Aussprache über den Bericht. Auch komme ihm die Bauzeit für die Kita zu lang vor. Zu dem seien ihm die Kosten in Höhe von 4,8 Millionen Euro zu vage und zu wenig detailliert. "Bitte die Kosten pro Quadratmeter und Kind nachliefern", forderte er. Und mit Blick auf andere Kindergärten, zum Beispiel Oberreute, ergänzte der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Brantner: "4,8 Millionen Euro erscheinen uns zu hoch." Auch Udo Neudeck (Freie Liste) wünschte sich mehr Hintergrund zu dieser Zahl und fragte außerdem: "Ist geklärt, ob und was man bei Abriss oder Umwidmung der alten Schulgebäude an Zuschüssen zurückzahlen müsste?". Tanja Witkowski (SPD) schließlich verlangte, dass das kompakte Bauen keinesfalls zulasten der Funktionalität gehen dürfte. Sie drängte bei der Kita auf einen klaren Zeitplan und auf die Suche nach Fördermöglichkeiten. "Wir bleiben beim Thema Zuschüsse dran", versicherte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr.

Nach Magers Bericht gab der Gemeinderat beim nächsten Tagesordnungspunkt grües Licht zum Projektstart des Don-Bosco-Kindergartens: Er erteilte die Freigabe für die VgV-Verfahren für Architektur, Tragwerks-, Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Elektro- und Landschaftsplanung durch das Büro Kohler und Grohe aus Stuttgart.

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