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Schramberg "Popuplabor" verspricht Innovationsschub für Region

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In der Szene 64 wird das Popup Labor Baden-Württemberg Station machen. Foto: Archiv

Schramberg - Mit dem "Popup Labor Baden-Württemberg" will die Landesregierung Innovationen bei kleinen und mittleren Unternehmen fördern.

Vom 19. bis 23 Oktober macht die "Innovationswerkstatt auf Zeit" für die Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen Station in der Szene 64 in der Geißhalde.

"Das Popup Labor BW will den Mittelstand vor Ort dabei unterstützen, neue Wege auszuprobieren, innovative Ideen zu generieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln", erklärt Projektleiter Norbert Fröschle vom Projektträger Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart.

Unternehmen helfen Unternehmen

Als mögliche Fragestellungen zählt Fröschle auf: Wo drückt der Schuh bei Mittelständlern in der Region? Welche Bedarfe haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer? Welche wichtige Rolle kann die Digitalisierung vor, während und nach der Corona-Zeit spielen? Welche Erfahrungen, Methoden, Tipps und Tricks können und wollen Unternehmen an andere Unternehmen, zum Beispiel in Form eines Workshops im Programm, weitergeben?

Die Stadt Schramberg, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg und das Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg haben mit einem lokalen Partnernetzwerk den Zuschlag erhalten. Zum Partnernetzwerk vor Ort gehören zum Beispiel die Hochschule Furtwangen HFU, das Steinbeis-Tranferzentrum Infothek Villingen-Schwenningen, die Südwestmetall Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau und eine Reihe von Unternehmen der Region. Schramberg ist nach sechs Innovations-Laboren in Ostwürttemberg, Ortenau, Zollernalb, Allgäu-Oberschwaben, der Region Bruchsal und dem Main-Tauber-Kreis die siebte Station der Aktion. Am Freitagvormittag besichtigte Fröschle zusammen mit Rainer Bernhardt vom Eigenbetrieb Wirtschaftsförderung die Räumlichkeiten in der Szene 64.

Nächste Schritte

Im August werden mehrere tausend Einladungsschreiben vom Technologiebeauftragten der Landesregierung an die mittelständischen Unternehmen der Region versendet. Parallel dazu wird zusammen mit den Partnern und Unternehmen vor Ort ein auf die Region und die derzeitige Situation angepasstes Programm mit vielfältigen Formaten erarbeitet und nach der Sommerpause veröffentlicht. Dann kann man sich kostenfrei online anmelden. "Angesichts der Covid-19-Pandemie wollen wir mit dem Popup Labor auch einen Beitrag zur Gestaltung einer neuen Normalität leisten", erklärt Fröschle. So werde ein Teil des Popup Labors virtuell im Internet, der Großteil jedoch als Präsenzveranstaltung stattfinden, um die Vernetzung vor Ort zu stärken. "Sollte es im Falle steigender Infektionszahlen und Verschärfungen der Verordnungen für Veranstaltungen erforderlich werden, Präsenzveranstaltungen abzusagen, werden wir auch diese virtuell durchführen", versichert Fröschle.

Teilnehmerkreis wird weit gezogen

Um eine starke Dynamik des Labors mit spannenden Ergebnissen zu entfalten, ziehen die Organisatoren den Kreis der möglichen Teilnehmer weit: "Wenn Sie Partner werden wollen, zum Beispiel als Medien-, Wissenschafts-, Wirtschaftsorganisation und Verwaltung – melden Sie sich bei uns. Wenn Sie Experte zum Themenfeld Innovationsmethoden und Digitalisierung sind, zum Beispiel in Coaching, Workshop-Leitung und Moderation, beziehungsweise falls Sie ein besonderes Ausstellungsstück oder eine neuartige App vorstellen wollen - melden Sie sich mit Ihrer Idee. Wenn Sie nur am Programm teilnehmen möchten, zum Beispiel als Unternehmer, Mitarbeiter, Auszubildender, Studierender, Start-Up, Hacker und Tüftler - melden Sie sich mit Ihren Bedarfen, was Sie am meisten interessiert, jetzt bei uns. Zum Beispiel mit Hilfe unserer Online-Postkarte. Wir sind offen für Ihre Beiträge".

Weitere Informationen auf der Webseite des Popuplabor Baden-Württemberg.

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