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Schramberg Paintball-Spieler löst Großeinsatz aus

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Ein Paintball-Spieler hat in Schramberg für Aufregung gesorgt. (Symbolfoto) Foto: Marc FRANCKART / Pixabay

Schramberg - Die Langeweile aufgrund der aktuellen Situation scheint viele Familien auf besondere Ideen zu bringen. Allerdings auch in gefährliche und möglicherweise auch kostspielige Situationen, wie das unüberlegte Ereignis am Samstagnachmittag in der Oberndorfer Straße in Schramberg zeigt. Dort bemerkte ein Passant zufällig einen jungen Mann, der im Tarnanzug, Helm, Rucksack und bewaffnet mit einem Maschinengewehr in Richtung Steige ging.

Dem Zeugen schwante Übles, weswegen er sofort die Polizei alarmierte. Offenbar hatte auch ein weiterer Spaziergänger ebenfalls diese Person beobachtet, weshalb die Polizei Schramberg mit fünf Streifenfahrzeugen anrückte und zudem noch einen Polizeihubschrauber alarmierte.

Relativ schnell stellte sich heraus, aus welchem Gebäude in der Oberndorfer Straße der auffällige junge Mann gekommen war. Eine junge Frau konnte dort die befürchtete Gefahr jedoch schnell bannen. Ihr 18-jähriger Bruder sei zu einem Paintball-Spiel eingeladen worden und hätte deswegen einen Kampfanzug angezogen, erklärte sie den Beamten. Hierfür habe er auch ein täuschend echt aussehendes, aber ungefährliches Luftgewehr zum Abschießen von Farbmarkierungskugeln mitgenommen.

Nach einem Telefonat erschien kurz darauf auch der Vater mit dem 18-Jährigen und beide erklärten die Situation. Die, einer Maschinenpistole ähnelnde, Waffe nahmen die Beamten dem jungen Mann allerdings sofort ab. Sie wird nun waffenrechtlich überprüft. Zudem prüft das Polizeipräsidium Konstanz, ob die Einsatzkosten der Polizei wegen des geplanten Paintball-Spiels, das nur auf speziellen Spielfeldern betrieben werden darf, in Rechnung gestellt werden kann.

Wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage von schwarzwaelder-bote.de  mitteilte, könne die Strafe für einen bewusst, oder grob fahrlässig ausgelösten Polizeieinsatz dieser Größe mehrere tausend Euro betragen. Dazu bedarf es allerdings einer genauen Überprüfung, die dem jungen Mann nun bevorsteht. "Jedes eingesetzte Einsatzmittel kostet je nach Dauer des Einsatzes einen bestimmten Festbetrag." Die Frage, wie hoch dieser beispielsweise für den Einsatz des angeforderten Hubschraubers ist, konnte uns jedoch nicht beantwortet werden.

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Stephan Wegner

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