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Schramberg Original leicht überzogen, aber gut parodiert

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Foto: Andreae Foto: Schwarzwälder-Bote

Passend zu William Shakespeares 400. Todestag in diesem Jahr, wurde auch im Subiaco eines seiner Stücke gewürdigt.

Schramberg. Zwar war Bernd Lafrenz‘ Interpretation des Klassikers "Romeo und Julia" meilenweit vom Original entfernt, den Zuschauern im voll besetzten Subiaco hat es aber trotzdem gefallen.

Die Geschichte ist bekannt: Krieg zwischen Familie Montague und Capulet. Der Konflikt ist kompliziert genug, als sich der jüngste Montague Romeo in die Tochter des Familienvaters der Capulets verliebt. Das blutige und herzzerreißende Stück nimmt seinen Gang, das Ende ist klar.

Verglichen zur Uraufführung im Jahr 1597 gab es im Subiaco einen großen Unterschied: Statt über 20 Akteure damals, stand am Mittwochabend nur einer auf der Bühne. Romeo, Mercutio, Benvlio, Tybalt, der Bruder Lorenzo, Balthasar, Graf Paris, Julia und ihre Amme – Lafrenz wagt den Versuch, alle Rollen selber zu übernehmen. Durch kleine Details und überraschend schnelle Verwandlungen gelingt es dem Theatermann die Geschichte von Romeo und Julia auf seine eigene Art wiederzugeben. Mithilfe von Masken und Stimmvariationen glücken die Metamorphosen von Rolle zu Rolle.

Natürlich schweift Lafrenz auch mal vom Text ab und gibt dem Klassiker einen modernen Touch, die Quintessenz der Tragödie bleibt aber. So leider auch das tragische Ende: Auch in der Parodie sind zum Ende alle Protagonisten entweder vergiftet oder ermordet.

Lafrenz attackiert den Zuschauer mit einem bunten Mix aus klassischem Theater und Komik. Er liefert eine facettenreiche, wenn auch leicht überzogene Parodie der Tragödie.

Die Hintergrundgeschichte, der Version des Kieler Schauspielers, mit der das Stück beginnt, verläuft zum Ende leider im Sand.

Seit 1982 steht Lafrenz in ganz Deutschland auf der Bühne. In den letzten Jahren widmete er sich besonders den Adaptionen von Shakespeare Stücken.

Sein Repertoire von Solo-Theater beläuft sich neben Romeo und Julia auf acht weitere Stücke des großen englischen Meisters. Macbeth, Hamlet und ein Sommernachtstraum – Er schafft es, sämtliche Werke auf seine eigene Weise darzustellen.

Der Applaus am Ende galt nicht nur Lafrenz, sondern auch dem Weltliterat William Shakespeare der von seinem Satiriker gewürdigt wurde.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18

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