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Schramberg Neue Friedhofsordnung auf dem Weg

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Eine neue Friedhofsordnung ist Thema der städtischen Gremien.Foto: Riesterer Foto: Schwarzwälder Bote

Nach den Ortschaftsräten Tennenbronn und Waldmössingen ist die neue Friedhofsordnung der Stadt Schramberg nun mit dem Ausschuss für Umwelt und Technik in einem weiteren städtischen Gremium besprochen worden.

Schramberg. Die Vorstellung dieses Tagesordnungspunktes übernahmen auch in der Ausschusssitzung vonseiten der Stadtverwaltung Sybille Kunz und Karl Pröbstle. In der Stadt Schramberg gebe es das Ziel, erinnerte Pröbstle, bei Friedhofsangelegenheiten überall "vergleichbare Leistungen bei vergleichbaren Gebührensätzen" zu schaffen. Dies habe in einem ersten Schritt zur neuen Gesamtkonzeption geführt, die im Herbst 2019 beschlossen wurde, ein weiterer Schritt sei die langfristige Schließung des Sulgener Friedhofs in der Mariazeller Straße gewesen, welche die städtischen Gremien im Frühjahr per Beschluss auf den Weg brachte (wir berichteten).

Bevor in einem nächsten Schritt noch über die Gebührensätze gesprochen wird, sei nun eine neue Friedhofsordnung zu beschließen, die Ortschaftsräte, so Pröbstle, hätten dieser (mit einer in Waldmössingen erbetenen Anmerkung, in Ausnahmefällen auch samstags Bestattungen zu erlauben) zugestimmt.

Es habe nun seit etwa zehn Jahren keine Änderung der Friedhofssatzung gegeben, fuhr Kunz fort. Unter anderem weil sich seither auch Änderungen im Bestattungsgesetz ergeben hätten und einige redaktionelle Korrekturen nötig gewesen seien, erklärte sie, wäre eine Neufassung der Friedhofsordnung einer Änderungssatzung vorgezogen worden. Sie stellte die wichtigsten inhaltlichen Punkte (wir berichteten) den Räten vor.

Martin Himmelheber (SPD/Buntspecht) freute sich, dass die neue Ordnung nun an die aktuellen "gesetzlichen, sprachlichen und kulturellen Verhältnisse angepasst" sei. Er sehe inhaltlich keinen Diskussionsbedarf, was sich, wie er augenzwinkernd bemerkte, in den anstehenden Sitzungen zu den Gebühren gegebenenfalls ändern könne. Auf Nachfrage von Jürgen Kaupp (CDU) erläuterte Kunz, dass bei Wahlgräbern (frühere Bezeichnung: Familiengräber) die Mindest-Ruhezeit eingehalten werden müsse, auf das Recht einer weiteren Nutzung etwa von Hinterbliebenen danach aber verzichtet werden könne.

Eine einheitliche Regelung bei Grababdeckungen (zum Beispiel mit Steinplatten) sei laut Geologengutachten nur möglich, wenn der Boden in Waldmössingen mancherorts aufgelockert werde. Manfred Moosmann wollte wissen, ob hierzu die alte Erde komplett weggefahren und mit neuer Erde aufgefüllt werden müsse. Pröbstle erklärte, dass bei der Grabverfüllung lediglich die obersten 20 bis 40 Zentimeter zur Auflockerung mit leichterem Material vermischt werden müssten. Jürgen Reuter (Aktive Bürger) regte an, dass dies bei der Entfernung von ganzen Gräberreihen mit schwerem Gerät umgesetzt werden solle. Pröbstle entgegnete, dass dies "in den Überlegungen enthalten" sei und auf dem Friedhof Hintersulgen auch teils so umgesetzt wurde.

Nach der Zustimmung der drei Gremien soll die neue Friedhofsordnung nun in der anstehenden Gemeinderatsitzung am Donnerstag, 2. Juli, beschlossen werden.

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