Das Unternehmen Kaupp Ausbau & Fassade siedelt sich mit einem neuen Zentralstandort im Stadtteil Waldmössingen an.
Derzeit ist aufgrund der winterlichen Verhältnisse (noch) nicht an Tiefbauarbeiten zu denken. Dennoch trafen sich Geschäftsführung und Belegschaft der Firma Kaupp Ausbau & Fassade, Architekten, Rohbauunternehmen und Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr im Industriegebiet „Webertal“ in Waldmössingen, um bei Minus fünf Grad Celsius den symbolischen Spatenstich für ein ambitioniertes Bauprojekt zu vollziehen.
Anpacken, bauen und gestalten
„Für uns steckt da viel mehr drin als Symbolik. Wir geben dem Neubau bewusst den Namen ’Werk.Eins’“. Weil das Handwerk unser Kerngeschäft ist. Das was wir täglich anpacken, bauen und gestalten. Und Eins bedeutet: Unsere bislang verteilten Standorte im Stadtgebiet Schramberg perspektivisch aufzulösen und an einem Ort zusammenzuführen. Das schafft kurze Wege, klare Abläufe und mehr Nähe für die Kundschaft und die Mitarbeiter, die künftig einen klaren Mittelpunkt vorfinden“, schilderte Geschäftsführer Joachim Kaupp. Ihm zufolge entstehen mit dem Bauvorhaben Büroflächen, Werkstatt und Betriebshof, in dem die kleine Lackiererei ihren festen Platz bekommt. Außerdem wird ein Mitarbeiterbistro namens „Dieter’s“ gebaut, „weil ein guter Betrieb zwischen der Arbeit auch Momente beim Kaffee, Vesper und Gelegenheit zum Austausch braucht“, betonte der Firmenchef.
Fertigstellung 2027
Das Unternehmen sei überzeugt, dass es nicht darum gehe, immer mehr zu tun. Sondern besser zu werden, besser organisieren und besser erreichbar zu sein.
Dabei helfe ein zentraler Standort enorm, die Kräfte zu bündeln und den Betrieb nach vorne zu bringen. Am Ende bleibe mehr Zeit für richtig gute Arbeit. Wichtiger als Beton, Stahl und Holz sei, was daraus gemacht werde: Einen Ort, an dem Handwerk modern, strukturiert und attraktiv sei. Das Bauprojekt werde als nächster Entwicklungsschritt in der 59-jährigen Firmengeschichte gesehen. Außerdem würden mit der Investition ein starkes Signal und ein Bekenntnis für die Stadt Schramberg gesetzt. Die Fertigstellung sei für 2027 geplant, stellte Kaupp in Aussicht.