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Schramberg Nadelöhr auf B 462 sorgt für Frust

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Der Göttelbach ist in Rohre gefasst, die Sicherheitseinrichtungen und die Beleuchtung installiert – jetzt können die Arbeiten in und auf der Verdolung des Göttelbachs starten. Davon überzeugten sich Vertreter des Regierungspräsidiums, der Bauleitung, der Stadt und des Bauunternehmens. Foto: Wegner

Schramberg - Es war klar, dass die Hauptphase bei der Sanierung der Göttelbachverdolung den Verkehr in Schramberg gewaltig behindern wird. 32 Minuten Verspätung registriert die Südbadenbus am Donnerstagmorgen. Wie die Verantwortlichen reagieren, lesen Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Die gute Nachricht für alle Autofahrer vorab: Die Ampelregelung auf dem Paradiesplatz wurde am Dienstagnachmittag nochmals nachjustiert. Damit ging die Stausituation auf der Bundesstraße deutlich zurück, dafür verlängerte sich nach 16 Uhr etwas der Rückstau aus der Stadtmitte.

Bauarbeiter können nichts für den Stau

Angepasst worden sei, so Konrad Ginter vom städtischen Tiefbau, die Umlaufphase der Ampel von 75 auf 120 Sekunden. Dadurch werde zwar die Wartezeit bis wieder Grün komme auch für die Fußgänger länger, dafür falle weniger Räumzeit an, so dass insgesamt mehr Fahrzeuge die Kreuzung passieren könnten.

Auch wenn das Warten nervig sei - die Mitarbeiter auf der Baustelle könnten nichts dafür, machten die Vertreter von Regierungspräsidium (RP), Stadt und Bauunternehmen bei einem Vor-Ort-Termin deutlich. Nicht nur deswegen sei es auch nicht angebracht, im Vorbeifahren das Fenster herunterzulassen und die Beschäftigten, wie mehrfach geschehen, mit Kraftausdrücken zu belegen.

Viel Verkehr wandert nach Aichhalden ab

Er hoffe, dass diejenigen, die überörtlich unterwegs seien, aufgrund der Baustellensituation Schramberg meiden würden, so Gerhard Holzbauer vom Baureferat Ost des RP - erste Ergebnisse dazu kann auch Aichhaldens Bürgermeister Michael Lehrer vermelden. So ist die Zahl derer, die talwärts durch das Aichhalder Loch unterwegs sind, sprunghaft auf 649 Fahrzeuge in lediglich vier Tagen angestiegen. Wer zu Stauzeiten von Aichhalden nach Schramberg will, dem wird auf dem Navi als Route eben auch das Loch empfohlen.

Maßnahme dauert rund acht Wochen

Rund sechs bis acht Wochen, so rechnen die Verantwortlichen, dauere die jetzige Maßnahme. "Wir arbeiten so schnell es geht", verspricht Frank Dieterle vom Bauunternehmen "Dizwo". Nach dieser Zeit, kann dann der Verkehr wieder auf zwei Spuren rollen. Dann folgt ein weiterer Teil der Arbeiten, der nochmals sechs bis acht Wochen geht, bevor dann alles unter Tage fertiggestellt wird – hier ist Ende November das Ziel.

Während im oberen Bereich das ältere Bauwerk von außen abgedichtet werden müsse, könne dies weiter Richtung Schlossstraße von innen erfolgen, so Dieterle. Hierzu wird ein Harzgemisch durch die Kanaldecke nach außen gepresst, wo es mit dem umgebenden Material eine feste Dichtungsschicht bilde. Saniert werde nur der 280 Meter lange Bereich das Bauwerks, auf dem die Straße laufe, so Bauleiter Uwe Storz und Frank Dieterle, der städtische Bereich dem Bach zu werde nicht tangiert.

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