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Schramberg Nach Erdrutsch: Abbruchkante hält derzeit Stand

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Der Abbruchbereich unterhalb der Schilteck ist mehrfach mit Flatterband und Zäunen vor Schaulustigen gesichert. Vor dieser Absperrung steht zudem noch ein Bauzaun. Foto: Wegner

Schramberg - "Die elektrische Pumpe mit einem automatischen Schwimmerschalter funktioniert", berichtete Oberbürgermeister Thomas Herzog hinsichtlich der Wassersituation im Bereich der Mure am Schilteckhang.

Im Bereich der Abbruchkante sei es auch nicht zu weiteren Rutschungen gekommen, sagte der Rathauschef in einem Pressegespräch am Donnerstag. Der städtische Bauhof beginne in der Nacht zum Freitag in einem vierstündigen Rhythmus mit der Kontrolle von Pumpe und Leitung. Auch die Polizei, die im Rahmen ihrer Streifenfahrten zugesagt hat, immer wieder vorbeizuschauen, habe sich mittlerweile vom Bauhofleiter Stefan Auber einweisen lassen, so Herzog. Damit könne die Feuerwehr komplett herausgelöst werden.

Während der Tätigkeit der Schramberger Feuerwehr an der Schilteck sei der Brandschutz für die Stadt durch die Abteilung Sulgen sichergestellt gewesen, sagte Stadtbrandmeister Werner Storz. Am Montagmorgen, als die Sulgener mit im Einsatz waren, sei Heiligenbronn für den Brandschutz im Stadtgebiet mit eingebunden gewesen.

Die Schlauchleitung, die das Wasser von der Schilteck herabführt, sei mittlerweile verkürzt worden, berichtete Herzog. Das Wasser werde im Bereich des Kinderspielplatzes in das Gewässer eingeleitet. Langfristig soll auch die derzeitige frostgefährdete Feuerwehr-Textilschlauchleitung durch ein PVC-Rohr ersetzt werden. Die Drainage hinter dem abgerutschten Parkplatz werde bis heute, Freitag, fertiggestellt, im Anschluss werde der Schreitbagger zur Entfernung eines Pfropfes auf dem Thomas-Philipps-Parkplatz eingesetzt.

Am kommenden Montag, 21. Januar, wird es um 10.30 Uhr vor Ort mit den Geologen eine erneute Lagebesprechung geben, so lange werde das Betretungsverbot aufrechterhalten, und auch der Radweg könne erst freigegeben werden, wenn die Sicherungsmaßnahmen beendet seien.

Über die Ursache der Rutschung sei bislang noch nicht gesprochen worden, die Stadt konzentriere sich momentan auf Schadensminimierung. Sie sei zuständig für die Abwehr einer unmittelbaren Gefahr, sobald man diese als beseitigt ansehen kann, muss die Stadt nicht weiter tätig sein. Städtische Grundstücke seien von der Rutschung nicht betroffen.

Die Ereignisse rund um den Erdrutsch können detailliert im Live-Blog nachgelesen werden.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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