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Schramberg Baustelle Sulgen: Mindestens zwei Wochen eingespart

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Mit einem massiven Maschineneinsatz laufen die Arbeiten auf der Nordumfahrung gut voran. Rund vier Millionen Euro kostet die Sanierungsmaßnahme. Foto: Wegner

Schramberg-Sulgen - Die Verkehrsteilnehmer können zumindest etwas aufatmen. Durch das gute Wetter der vergangenen Wochen sind die Arbeiten auf der Nordumfahrung Sulgen schneller abgelaufen, als im Plan. Somit kann die Sperrung früher aufgehoben werden.

Auch wenn der Verkehr auf dem innerstädtischen Umleitungsring in Sulgen mittlerweile meist flüssig läuft, immer wieder gibt es doch Zeiten, in denen es zu längeren Verzögerungen kommt. Aber inzwischen ist klar: Die Sperrung kann vor Dezember aufgehoben werden, und wenn das Wetter vor allem kommende Woche gut mitmachen sollte, sogar noch früher.

Am Dienstag war auf die Tragschicht auf der gesamten Länge von 3,7 Kilometern die acht Zentimeter dicke Binderschicht aufgebracht worden. 5800 Tonnen Asphalt sind dafür erforderlich, ein Mischwerk alleine hätte diese Menge an zwei Tagen gar nicht geschafft, sagt Joachim Hilser vom Straßenbauamt des Landkreises Rottweil. Und da auch das Wetter passte, konnte die Arbeitsgemeinschaft aus den Firmen Bantle, Stumpp und Strabag die vergangenen Tage loslegen, mit dem Resultat, dass heute oder spätestens am Freitag auch alle Abzweigungen und Straßenäste mit dem Binder versehen sind. Wenn’s bis heute, Mittwoch, reichen sollte, dann machen die 22 Mitarbeiter der Baufirmen, die derzeit in Sulgen eingesetzt sind, ein langes Wochenende.

Wetter muss weiterhin mitspielen

Am Montag dann soll es, wenn es das Wetter zulässt, zur nächsten Etappe der Makadamarbeiten kommen, dem vier Zentimeter dicken Feinbelag. Ist dieser drauf, folgen die Randarbeiten entlang der Straße, für die rund zwei Wochen eingeplant sind, die Markierungsarbeiten (eine Woche) und das Setzen der Leitplanken (drei Wochen). Voraussetzung sei dabei aber, dass die Firmen auch zum jeweiligen Zeitpunkt arbeiten könnten, bei den Markierungsarbeiten dürfe es eben nicht regnen.

Damit es möglichst später nicht zu Nacharbeiten kommt – "bei Asphalt geht das nur mit Fräsen", so Hilser, überprüfe Armin Link parallel zum Einbau Dicke und Qualität des Belags. Gleich nach dem Einbau und dem Walzen werde auch kontrolliert, ob eine Verdichtung des Mischguts auf 98 Prozent erfolgt sei. Ansonsten werde das noch warme Material sofort nachverdichtet, so Hilser.

Insgesamt sei das Aufbringen des Makadams eine logistische Meisterleistung der Firmen. So müssten nicht nur die Maschinen koordiniert werden, sondern auch zig Subunternehmer müssten mit ihren Thermomulden rechtzeitig den heißen Asphalt anliefern. Damit der Fertiger nicht anhalten muss, ist ein Beschickergerät zusätzlich im Einsatz, quasi als Zwischenspeicher während des Lastwagenwechsels. Darüber hinaus werden beide Fahrspuren ziemlich gleichzeitig hergestellt, vor allem auch, dass "heiß in heiß" gewalzt werden kann und keine schnell reißende Mittelnaht auf der Straße entsteht.

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