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Schramberg Meister Lampe grüßt Schönbronn

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Seit zehn Jahren kündigt der österliche Geselle aus Weiden in Schönbronn das Osterfest an. Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg-Schönbronn. In Schönbronn steht der Osterhase seit einer Woche sprichwörtlich vor der Haustür und weist unübersehbar auf das bevorstehende Osterfest hin.

Seit der aus Weiden geflochtene Meister Lampe in einer inzwischen geschlossenen Gärtnerei in Dunningen entdeckt und erworben wurde, erfreut er während der Osterferien seit zehn Jahren vor allem Kinder.

Der mit Eiern und Blumen geschmückte Korb hatte sich bisher wiederholt als ideales Versteck für die Ostereier- und Ostergeschenksuche erwiesen. Erstmals sollten in diesem Jahr auch die Enkel in den Genuss kommen. Allerdings muss deren Besuch aufgrund der Corona-Krise ausfallen. Zum Glück besteht die Hoffnung, dass 2021 Ostern wieder im Kreise der Familie gefeiert werden kann.

Ostereier verstecken in der Wohnung, ums Haus und im Garten gehört bei Christen ebenso zum Osterfest wie das Färben der Eier und Basteln von Ostergestecken. Woher der Brauch stammt, ist nicht eindeutig. Eine Version ist, dass Christen (früher) ab Aschermittwoch 40 Tage lang bis Ostern fasteten, wozu die Sonntage nicht dazugehörten. In dieser Zeit war der Verzehr von tierischen Produkten wie Fleisch, Milch, Butter und Eier untersagt. So wundert es nicht, dass der Ostersonntag herbeigesehnt wurde.

Auch weshalb die gefärbten Eier zuvor hart gekocht wurden, hatte seine Bedeutung: Um sie haltbar zu machen, weil die Hühner im Frühjahr legeeifrig waren. Ebenso hatte das Bemalen seinen Sinn. Dadurch waren sie leicht von rohen Eiern zu unterscheiden.

Auch über das Verstecken gibt es eine Theorie, es soll heidnischen Ursprung haben. Um die Frühlingsgöttin Ostara zu ehren, wurden Eier, die als Zeichen der Fruchtbarkeit galten, verschenkt. Dies missfiel der Kirche und sie verbot es. Die Eier wurden danach versteckt verschenkt.

Eine Verbindung von Ostern und Eiern gab es im Mittelalter. Damals hatten die Bauern ihrem Grundherrn eine zehnprozentige Steuer zu entrichten, die diese in Form von Eiern abgaben. Geblieben ist, dass die Nachfrage nach Eiern kurz vor Ostern besonders groß ist.

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