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Schramberg Mehr als Schokolade und Manneken Pis

Von
Schramberger Schüler in Brüssel bei der NATO mit Lehrer Jürgen Hallmeyer. Gerd Jauernig, 1990 Abiturient in Schramberg (links), erläuterte die Funktion der Landesvertretung Baden-Württemberg. Fotos: Jonas Andreae Foto: Schwarzwälder-Bote

Schramberger Gymnasiasten des Politikkurses verbrachten erlebnisreiche Tage in der Europahauptstadt Brüssel. Zwischen Waffeln, Schokolade und Bier fand sich auch ein wenig politische Bildung.

Brüssel/Schramberg. Belgien – ein unbekanntes Land? Das fanden zumindest zwölf Schramberger Schüler vor ihrem Besuch der Hauptstadt Brüssel. Oder hätten Sie gewusst, dass die Erfinder von Lucky Luke, den Schlümpfen und des Saxofons aus Brüssel stammen?

Bei einem vielseitigen Programm bekamen die Gymnasiasten einige der ungeahnten Facetten von Brüssel zu spüren. Manneken Pis, ein Schokoladenmuseum und eine Stadtführung – so macht Schule Spaß.

Politische Prozesse

Aber natürlich stand für die Leistungsschüler des Politikkurses auch ein bisschen Europa auf dem Programm: Im Parlamentarium, einer Ausstellung über die Entstehung und Entwicklung der Europäischen Union, lernte man über die EU-Politik. Nicht nur trocken, sondern multimedial und anschaulich wurden die politischen Prozesse erklärt. Live miterleben konnten die Schüler die Entscheidungsfindungen allerdings nicht: das Parlament tagte zu der Zeit in Straßburg. Auch ein Stück Heimat bekamen die Schramberger Schüler in Brüssel zu sehen: In der Landesvertretung Baden-Württemberg wurden sie von einem Abgänger des Gymnasiums begrüßt. Gert Jauernig machte 1990 in Schramberg sein Abitur und kümmert sich nun seit über zehn Jahren um die Öffentlichkeitsarbeit in der Vertretung Baden-Württembergs.

Jauernig erklärte den Schülern, welchen Zweck Vertretungen der Bundesländer in Brüssel haben: "Die Interessen von Baden-Württemberg werden von uns und über den Ausschuss der Regionen in den politischen Prozess eingebracht". Der Ausschuss der Regionen, ein beratendes Gremium mit 350 Mitgliedern aus ganz Europa, wurde ebenfalls besucht. Bei dem Besuch des NATO Hauptquartiers SHAPE (Supreme Headquarters Allied Powers Europe) in Mons, stand ein Leutnant der Bundeswehr Rede und Antwort. Er erklärte die aktuellen Einsätze von NATO-Streitkräften und betrachtete die Situation durchaus auch kritisch. Mit der Wahl von Donald Trump würde die NATO zum Nachdenken über ihre Zukunft angeregt. Besonders mit dem Blick auf das Abitur, war es für die Schüler des Neigungskurses interessant, einen Einblick in die Sicherheitspolitik zu bekommen.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

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