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Schramberg Knallvolle Busse gleich zu Beginn

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Zum Schulstart ist es wohl öfters recht knapp bei den Bussen zugegangen, wie Ralf Kopp beanstandete.Symbolfoto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg-Waldmössingen. Knallvolle Busse gleich am ersten Schultag, auch im Stadtteil Waldmössingen. Zu Corona-Zeiten eigentlich ein Unding und obendrein noch gefährlich für die Schüler.

Dieser Zustand hat Ratsmitglied Ralf Kopp in der jüngsten Sitzung des Waldmössinger Ortschaftsrats am Montag veranlasst, seinem Ärger darüber Luft zu verschaffen. "Heute Mittag ist genau das passiert, was man hätte verhindern können. Die Busse waren völlig überbelegt. 70 bis 80 Schüler standen dicht gedrängt. Die Problematik wegen Corona war schon vorher bekannt. Ich kann deshalb nicht verstehen, warum andere Länder das hinbekommen und mehr Busse zur Verfügung gestellt haben, aber Baden-Württemberg nicht. Da geht mir die Hutschnur hoch", rügte Kopp und verwies auf die Hygiene- und Abstandsregeln, über die ständig gesprochen und um deren Einhaltung gebeten werde.

Die Situation müsse sich schnellstens bessern, forderte das Ratsmitglied. Kerstin Flaig, bei der Stadt für Schulangelegenheiten und Schülerbeförderung zuständig, räumte ein, das Thema sei der Verwaltung schon vor den Ferien bekannt gewesen. Man habe den Einsatz von zusätzlichen Bussen gefordert. Die Organisation obliege jedoch dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV), also dem Landratsamt Rottweil. Dort sei die Stadt allerdings bisher erfolglos gewesen. "Wir werden an dem Thema dran bleiben, um eine Verbesserung zu erzielen", versprach Flaig.

Auf Anfrage unserer Zeitung beim Fachbereich Kultur und Soziales der Stadt Schramberg bedauerte auch Leiterin Susanne Gwosch den Fehlstart ins neue Schuljahr. Neue Corona-Verordnungen kämen vom Land immer sehr kurzfristig. Erst am vergangenen Freitag sei die Mitteilung bei der Stadt eingetroffen, dass es für den Einsatz von zusätzlichen Schülerbussen ein Förderprogramm gebe, bei dem eine Förderung von bis zu 80 Prozent möglich sei. Zu Beginn eines neuen Schuljahres sei es für die Busunternehmen immer schwierig abzuschätzen, wie viele Busse sie bräuchten. Hinzu komme, dass viele Schulen im Land nach Ende des Lockdowns nur sukzessive den Präsenzunterricht wieder hochgefahren hätten. Das Landratsamt sei im Bilde und arbeite intensiv an einer Lösung, versicherte Gwosch.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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