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Schramberg Kleinbus fährt auch weiterhin bis zum Falken

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Der Schülertransport in Richtung Eichbach/Falken bleibt für ein weiteres Jahr bestehen. Foto: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Vom Falken bis ins Dorf ist es ein weiter Weg. Damit die Kinder auch weiterhin von dort – und vom Eichbach – in die Schule kommen, soll der Kleinbusverkehr fortgesetzt werden.

Schramberg-Tennenbronn. Das beschloss der Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung. Auch der Ausschuss für Umwelt und Technik der Stadt empfahl dies dem Gemeinderat.

Im Ortschaftsrat wurde fleißig diskutiert – nur Peter Bösch durfte nicht mitmachen, da er als Anwohner befangen war. Die von Manfred Moosmann empfohlene Raucherpause nahm er aber nicht in Anspruch, vielmehr lauschte er den Ausführungen von Fachbereichsleiterin Susanne Gwosch.

Haltestellen im Außenbereich fallen weg

Seit zwei Jahren laufe dieser Kleinbusverkehr bereits. Anlass waren Fahrplanänderung im ÖPNV im Dezember 2016, wodurch vier Haltestellen im Außenbereich wegfielen. Als Ersatz wurden zwei Fahrten zum Schulbeginn und Schul­ende der Grundschule eingerichtet. Die Beschlüsse galten jeweils für ein Kalenderjahr – zuletzt bis zum 31. Dezember 2019. "Daher muss über die Fortführung jedes Jahr neu entschieden werden", sagte Gwosch.

Allerdings: Derzeit nutzen lediglich vier Schüler das Angebot. Die Eltern, so Gwosch, gingen aber davon aus, dass dieses fortgeführt werde. Die Mittel von 8000 Euro seien im Haushalt der Stadt enthalten. Diese habe versucht, eine alternative Beförderungsmöglichkeit zu organieren, allerdings ohne Erfolg. Die Eltern beteiligen sich mit 15 Euro je Kind an den Kosten.

Patrick Fleig (CDU) ergänzte, dass der Bus derzeit voll sei – und zwar mit Kindergartenkindern, deren Eltern sich ebenfalls an den Kosten beteiligten. Somit würde der städtische Anteil auf 6600 Euro schrumpfen. Daher werde er einer Fortführung des Kleinbusverkehrs zustimmen, auch aus Umweltgründen, da sonst die Eltern ihre Kinder einzeln vom Falken und Eichbach ins Dorf fahren müssten.

Reinhard Günter (BDU) lobte die unbürokratische Lösung mit den Kindergartenkindern, die problemlos mitfahren könnten. Das sei allerdings kein Modell für andere Außenbereiche, von denen es in Tennenbronn einige gebe, mahnte Gwosch. Die Beförderung von Kindergartenkindern gehöre nicht zum Aufgabenbereich einer Kommune. Dies machte Gwosch auch nochmals in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik am Donnerstag deutlich und sprach von einer Sondersituation. Der Transport dieser deutlich jüngeren Kinder funktioniere gut, weil die Busfahrerin selbst eine Mutter der betroffenen Kinder sei, ergänzte sie.

SPD/Buntpecht-Gemeinderätin (und Tennenbronner Rektorin) Tanja Witkowski sah aber in diesen Kindern gleich die nächsten Anwärter auf einen Transport zu Schule – "die Kindergartenkinder werden zu Schulkindern, da wäre es schlecht, wenn man den Zuschuss kürzt", sagte sie.

Wie genau es allerdings künftig mit der Schülerzahl aussehe, das könne man erst nach dem Start des kommenden Schuljahrs sehen, so Gwosch.

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