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Schramberg Junge Freibad-Gäste untergetaucht

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Foto: Kiolbassa

Schramberg-Tennenbronn - Das Wetter und die fehlenden jungen Badegäste bereiten dem Tennenbronner Freibad Sorgen. Dennoch hofft man, die 30 000-Marke in den nächsten Tagen zu knacken.

Warum die Jugendlichen sich so wenig im Freibad blicken lassen, kann sich Bademeister Eugen Müller nicht erklären. Vielleicht hätten die Jugendlichen einfach andere Hobbies, führen mehr in den Urlaub oder verbrächten ihren Sommer lieber vor dem PC. Dass es an der Attraktivität des Bades liegen könnte, glaubt er nicht. Viele Feriengäste beispielsweise aus Holland würden von "unserem schönen Bad" schwärmen, meint er. "Wenn ich denen dann erzähle, dass wir nächstes Jahr eine Renovierung durchführen werden, schauen die mich völlig verwirrt an."

Tolle Lage

Auch sein Kollege Armin Bühler aus Gutach meint: "Ich finde das Bad sehr toll, vor allem die Lage. Hier kann man super entspannen." Der Umbau sei trotzdem notwendig. Dabei gehe es weniger um ein neues Design, als vielmehr um die Sanierung der veralteten sanitären Anlagen sowie der Technik, die neuen Vorschriften entsprechen müsse. Wann genau und in welchem Umfang die Sanierung und die damit verbundene Schließung stattfinden, entscheidet der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen.

Ein großer Minuspunkt für die Jugendlichen sei allerdings der schlechte bis gar nicht vorhandene Handyempfang auf fast dem gesamten Freibadgelände. "Würde es hier freien W-Lan-Empfang geben, wäre das Bad vermutlich wieder um einiges attraktiver", meint Bademeister Martin Finkbeiner. Gerade von jungen Leuten werde dies häufig bemängelt, erzählt er.

27 000 Badegäste hätten das Freibad bisher besucht. Das seien zwar fast so viele wie vor zwei Jahren – jedoch nur etwas mehr als die Hälfte der 51 000 Besucher im vergangenen Jahr. Grund hierfür seien vermutlich die unterschiedlichen Wetterverhältnisse der vergangenen Sommer. Während die Sommermonate 2015 voller warmer Tage gesteckt hatten, gewinnen in diesem Jahr wieder die kühleren Temperaturen die Oberhand. "Wir hoffen die 30 000-Marke in dieser Saison noch zu knacken", meint Müller.

Bis zu 2500 Gäste

"Wenn sich die warmen Temperaturen noch einige Tage halten, wird das gewiss noch einige Besucher ins Wasser locken", meint er. Denn sobald das Wetter schön sei, nehme der Besucherstrom deutlich zu. "Wenn ein besonders heißer Tag angekündigt wurde, dann boomt der Betrieb." Bis knapp 2500 Gäste besuchten dann das Bad. In diesem Jahr sei der beste Tag der 10. Juli mit 2237 Badegästen gewesen, erzählt Müller. An den Tagen vom 13. bis zum 16. August wurden im Durchschnitt täglich 1 000 Besucher gezählt. Einen großen Prozentsatz der Badegäste machen jedoch nach wie vor die Schwimmer aus, egal ob spaßeshalber, sportlich oder gesundheitlich motiviert. Einige von ihnen zögen ihre Bahnen auch bei kühlen Temperaturen und Regenwetter. "Wir sind eben eher ein ›Schwimm‹-Bad als ein Freizeitbad", meint Müller. Er freue sich jedoch, dass das Schwimmerbecken täglich fast immer belegt sei. "Die ersten Schwimmer kommen mittags oder bereits am Vormittag, und nach Feierabend steigt die Besucherzahl dann noch einmal."

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