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Schramberg Im Hotzenwald gibt es leckeren Schinken

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Die Tennenbronner fühlten sich in Görwihl herzlich willkommen. Fotos: Schülgen Foto: Schwarzwälder Bote

Mit vielen Interessierten an "Bord" ist das ökumenische Altenwerk mit zwei Bussen in Richtung Hotzenwald gestartet.

Schramberg-Tennenbronn. Diesmal ging es um ein "Spe(c)ktakel", eine Besichtigung der Metzgerei Boll in Görwihl. Durch kurzweilige Informationen erfuhren die Senioren laut Mitteilung Neues und teils Bekanntes zu den Orten entlang der Wegstrecke.

Da wurde die Wutach mit ihren Schluchten genannt, das Schloss von Bonndorf, Grafenhausen mit der Rothaus-Brauerei, das Heimatmuseum Hüsli – bekannt durch die "Schwarzwaldklinik" – bis Görwihl, dem Ziel dieses Ausflugs.

Als Höhepunkt schätzten die Senioren die Fahrt durch das Schlüchttal. Der Quellbereich der Schlücht liegt bei Rothaus und mündet nach 29 Kilometern bei Waldshut-Tiengen in den Rhein. Ein romantisches, wildes Naturidyll, durchsetzt mit grandiosen Felsformationen, begleitet den Fluss.

Die Senioren bekamen neben herrlichen Landschaften auch die Kehrseite der Medaille zu sehen: Nämlich viele abgestorbene Einzelbäume und Baumgruppen, lichte Wipfel von Laubbäumen, Fichten und Tannen mit starken Nadelverlusten. Dies seien laut Mitteilung Begleiterscheinungen des Klimawandels mit Trockenheit, Hitze und der Vermehrung schädlicher Insekten.

Firma besteht bereits in der dritten Generation

Am Tagesziel in Görwihl angekommen, empfing die Metzgersfamilie Boll die Reisenden aus Tennenbronn mit Kaffee und einem reichlichen Kuchenbüfett. Der Chef der Familie gab anschließend Einblicke in sein Geschäft und erzählte von den Anfängen der Firma, die heute bereits in der dritten Generation besteht.

Ein besonderes Augenmerk richtete er auf die Herstellung des Hotzenwälder Schinkens nach Schwarzwälder Art. Als Qualitätsmerkmal stellte er heraus, dass das Schlachtvieh aus regionalen Betrieben stammt sowie die Trocken- und Nasspökelung (nach dem Originalrezept des Großvaters), das Räuchern und die Lagerzeit.

Bei der Besichtigung des Speckkellers zeigte er die einzelnen traditionellen Arbeitsschritte. Mit einem deftigen Vesper konnten sich die Tennenbronner von der Qualität des Schinkens, der Hausmacher-Wurst und den geräucherten Spezialitäten überzeugen und verzehrten sie mit großem Appetit. Satt und zufrieden, aber auch mit vielen neuen Eindrücken, ging die Heimfahrt zügig am Schluchsee und Titisee vorbei durch das Jostal nach Tennenbronn.

Mit dem Hinweis auf die nächste Ausfahrt am Donnerstag, 12. September, zur Diözesan-Wallfahrt nach Beuron ging eine gelungene Fahrt zu Ende.

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