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Schramberg Hoffnung ruht auf Start im Herbst

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Von Madlen Brüstle

Ein kleiner Lichtblick für Kulturbegeisterte in Corona-Zeiten: Das neue Programm des Theaterings steht fest. "Wir haben wieder eine bunte Mischung zusammengestellt", freut sich Leiterin Claudia Schmid.

Schramberg. Bei den Auführungen im Bärensaal und Subiaco erwartet die Besucher also erneut eine Bandbreite aus Schauspiel, Komödie, Oper, Tragödie und Kleinkunst. "Es ist mein erstes eigenes Programm", erzählt Schmid, die im vergangenen Jahr das Amt von Susanne Gwosch übernommen hat.

Bis das Heft in den Druck gehen kann, liegt eine Menge Arbeit vor Schmid: Aus zahlreichen Künstler hat sie die "Qual der Wahl". Für das diesjährige Programm sei sie daher auch auf der Internationalen Kulturbörse in Freiburg gewesen – einer Messe, die Veranstaltern die Möglichkeit bietet, die verschiedenen Künstler vorab live zu erleben. "Das hilft bei der Auswahl besser als ein Plakat oder ein Video im Internet." Bereits ein Jahr im Voraus lege sie die Stücke fest und buche die Schauspieler.

Beim "Großen Theater" im Bärensaal wird die Badische Landesbühne mit den Schauspielen "Ein Volksfeind" und "Unser Mann in Havanna" auftreten. Außerdem ist mit dem "Theaterlust" ein bekannter Aufführender im Programm: Nach "Die Päpstin" und "Hildegard von Bingen" wird nun "Marie Curie" gezeigt.

Bei der traditionellen Oper hat sich Schmid für "Ein Sommernachtstraum" des Theaters Pforzheim entschieden. "Heiter und publikumswirksam waren Stichworte in der Beschreibung, die mich dazu bewogen haben", erzählt sie. Ein Kinderchor werde bei der Aufführung auch mitwirken.

Mit der Komödie "Mein Blind Date mit dem Leben" von a.gon München hofft die Leiterin auch jüngere Besucher anzusprechen. Fans von Bertolt Brecht dürfen sich auf die Inszenierung von "Der Gute Mensch von Sezuan" des Landestheater Württemberg-Hohenzollern freuen.

Nicht zu vergessen ist auch das Neujahrskonzert mit dem Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen, das bereits seit mehr als 20 Jahren ein Fixpunkt im Kulturkalender der Stadt ist.

Zum ersten Mal gibt es außerdem eine Schnittmenge des "Großen Theaters" im Bärensaal un der "Kleinkunst" im Subiaco: Die AcaBellas, elf schwäbischen Kabarettistinnen, präsentieren "Wichtig- und Nichtigkeiten des Alltags". "Kleinkunst wird sonst nur im Subiaco aufgeführt. Es ist ein Experiment", erklärt Schmid. Weitere Künstler, die mit Kabarett, Klein- und Zauberkunst im Subiaco auftreten werden sind: Matthias Rauch mit "Neues aus der Raucherzone", Olaf Bossi mit "Endlich Minimalist", Christopher Köhler mit "Große Klappe- Tricks dahinter" und Patrizia Moresco mit "#LACH_MICH".

Für Jugendliche führt Theater Sonni Maier "Zaun im Kopf" in der Aula des Gymnasiums auf. Mit Roland Eisele, Leiter der Theater AG des Gymnasiums, sei sie außerdem im Gespräch um Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten. Auch für die ganz Kleinen ist wieder eine bunte Auswahl dabei. "Das Kindertheater erfreut sich in letzter Zeit großer Beliebtheit. Es kommen zum Teil ganze Kindergartengruppen", erzählt Schmid.

Bleibt nur noch eine Frage: Kann das Programm wie geplant über die Bühne gehen? Schmid zeigt sich zuversichtlich: "Ich gehe davon aus, dass sich die Lage bis zum Start Ende September normalisiert hat, aber wissen kann man es natürlich nicht."

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