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Schramberg Grillen am Berneckstrand nur noch nach Anmeldung

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Schramberg. Am Berneckstrand soll künftig nur noch derjenige grillen dürfen, der sich vorher angemeldet hat. Zudem soll die obere der beiden Grillstellen verschlossen werden. Über diese Empfehlung des Verwaltungsausschusses wird am kommenden Donnerstag der Gemeinderat der Stadt Schramberg endgültig entscheiden.

Bislang ist es möglich, ohne Anmeldung und unkontrolliert die Grillstellen am Berneckstrand zu nutzen, es gibt zwar eine Benutzungsordnung, die auch gut sichtbar angebracht sei, wie Oberbürgermeister Thomas Herzog betonte, aber eben auch "schwarze Schafe", die dafür sorgen, dass sich die Nachbarn massiv gestört fühlen.

Vier Alternativen hatte die Verwaltung auf Antrag des Gemeinderats ausgearbeitet, wie es künftig mit dem Berneckstrand weitergehen könnte – von einer relativ freien Lösung bis hin zu einem kompletten Grillverbot.

In der Sitzung des Verwaltungsausschusses am Donnerstag kristallisierte sich schnell heraus, dass sich eine große Mehrheit der Ratsmitglieder für die von der Stadt vorgeschlagene Anmeldelösung entscheiden wird, damit weiterhin nicht nur eine Nutzung von Gas- oder Elektrogrills in Verbindung mit der Anmietung des ehemaligen Kiosks möglich sein wird, sondern auch ein Grillen mit Holz.

Der Antrag von Udo Neudeck (Freie Liste), beide Grillstellen weiter betreiben zu können – mit der Einschränkung, dass, wie von der Verwaltung auch für die untere Grillstelle vorgeschlagen – zuvor ein Schlüssel zum Öffnen bei der Tourist- und Bürgerinformation abzuholen und dass anschließend seitens der Stadt kontrolliert wird – fand mit zwei Ja-Stimmen keine Unterstützung.

Acht von zehn Mitgliedern des Verwaltungsausschusses stimmten anschließend für die von der Verwaltung präferierte Lösung, dass künftig das Grillen innerhalb von zwei Zeitfenstern von 10 bis 15 oder 15 bis 20 Uhr mit Gebühr, Kaution und Schlüssel an der unteren Grillstelle möglich sein wird. Da hatte die Ansicht von Dominik Dieterle (CDU) keine Chance, der entgegen der Meinung anderer Fraktionsmitglieder gerne weiterhin mehr Freiheit zugelassen hätte. "Wir haben ein wunderschönes Gelände, das genutzt wird", das solle auch so bleiben. Regeln seien richtig, aber es dürfe dort auch ein bisschen lauter sein.

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