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Schramberg Gemeindehaus bald für alle erreichbar

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Parallel zur Sanierung der Fassade des alten evangelischen Pfarrhauses haben die Arbeiten am barrierefreien Zugang zum Gemeindehaus begonnen.

Schramberg. Ausgehend vom Kirchplatz führt eine nur leicht geneigte Rampe an der Rückfront des alten Pfarrhauses vorbei zum Bühneneingang des evangelischen Gemeindehauses. Von dort wird es dann später ohne Hürden durch den ehemaligen Regieraum in den Albert-Schweitzer-Saal gehen.

"Damit es keine Schäden durch die Bauarbeiten für die Rampe gibt, wird die Fassade der Rückseite des Pfarrhauses erst saniert, wenn der Zugang fertiggestellt ist", erläutert Architekt Roland Heß. Auch auf der Gebäuderückseite des Pfarrhauses ist wie an allen anderen der Putz rissig und der Sandstein bröckelt.

Im Innenbereich des Pfarrhauses sind keine Arbeiten erforderlich

D ie Rampe für den barrierefreien Zugang zum Gemeinde- und Pfarrhaus ist der erste Bauabschnitt. Sobald die Finanzierung für den zweiten Bauabschnitt im Gemeindehaus geregelt ist, kann auch damit begonnen werden.

Geplant ist der Einbau einer behindertengerechten Toilette, die Sanierungen des Albert-Schweitzer-Saals, der Herrentoilette im Erdgeschoss und des Treppenhauses. Was das Pfarrhaus betrifft, sind im Innenbereich keine Arbeiten erforderlich. "Innen ist alles für die Nutzer in Ordnung", versichert Heß.

Zusätzlich zu den beiden Baumaßnahmen wird die Treppe zwischen dem alten Pfarrhaus und dem Gemeindehaus erneuert. Die Arbeiten am barrierefreien Zugang und der Fassade sollen bis zum Herbst soweit abgeschlossen sein, dass "Mutpol", die "Schule des Lebens" der Diakonischen Jugendhilfe Tuttlingen, den Unterricht im Pfarrhaus ohne Beeinträchtigung abhalten kann.

Die Außensanierung des alten Pfarrhauses wird vom Landesamt für Denkmalpflege in Stuttgart begleitet und mit 63 740 Euro bezuschusst. Um ihren Eigenanteil aufzubringen, hatte die evangelische Kirchengemeinde einen Spendenaufruf gestartet. Bürgern und Kirchengemeindemitgliedern scheint das alte Pfarrhaus am Herzen zu liegen: Das erfreuliche Spendenergebnis übertraf die Hoffnungen der Verantwortlichen.

Das repräsentative Wohnhaus in der heutigen Oberndorfer Straße hatte Bäckermeister Johannes Storz 1872 an der "Neuen Straße" gebaut, am Eingang zum Marktflecken Schramberg, hat Stadtarchivar Carsten Kohlmann aus alten Unterlagen rekonstruiert. 1889 hat es die evangelische Kirchengemeinde gekauft. Zusammen mit der evangelischen Stadtkirche und dem Gemeindehaus bildet es ein einzigartiges städtebauliches Ensemble in der Talstadt.►

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