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Schramberg G’schwind abgekürzt?

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Anlieger frei: Nur wie viele halten sich dran? Foto: Riesterer Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg. Benutzen etwa einige Verkehrsteilnehmer das "Wiesenwegle" als Abkürzung, um bei Paradiesplatz-Baustellen-bedingtem Stau flotter in oder durch die Talstadt zu gelangen? Zumindest einige Anwohner der Anlieger-frei-Straße, die eine Verbindung von der B 462 zu "An der Steige" und so im weiteren Verlauf wieder zurück auf die Bundesstraße darstellt, haben den Eindruck, dass dies zuletzt vermehrt der Fall ist. Das haben sie der Stadt mitgeteilt – und die hat reagiert.

Denn seit dieser Woche hängt im "Wiesenwegle" das städtische "Seitenradargerät", wie Abteilungsleiterin Öffentliche Ordnung, Cornelia Penning, auf Nachfrage erklärt. Dieses komme in eben solchen Situationen zum Einsatz: wenn Anlieger ein verstärktes Verkehrsaufkommen oder viele Geschwindigkeitsvergehen vermuten. "Geschwindigkeit und Häufigkeit werden aber immer subjektiv wahrgenommen. Mit dem Gerät wird gezählt und die Vermutung so geprüft", so Penning. Meist hängt das Gerät etwa eine oder zwei Wochen – je nach dem, ob es andernorts wieder nachgefragt wird. Ausgewertet werde auch erst beim Wechsel an den neuen Standort, kann Penning noch nichts konkretes über die Zahlen im "Wiesenwegle" sagen.

"Ich fahre diese Strecke persönlich selten und kann es deshalb nicht objektiv abschätzen, ob es als Ausweichstrecke genommen wird", sagt Penning. Generell könne sie es sich aber schon vorstellen – und zeigt, trotz strengem städtischen Blick auf solche verbotenen Abkürz-Aktionen auch Verständnis: Wenn man lange in einem Stau steht, sei es "zutiefst menschlich", ein wenig ungeduldig zu werden.

Und was geschieht, wenn sich die Vermutung der Anlieger als wahr herausstellt? "Die Daten sind für uns wichtig, um verkehrsrechtliche Entscheidungen zu treffen", heißt es dazu von der Stadt.

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