Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schramberg Für Absolventen öffnen sich viele neue Türen

Von
Auch für den passenden musikalischen Rahmen ist während der Feier gesorgt. Foto: Schwarzwälder Bote

Im festlichen Ambiente der Kastellhalle Waldmössingen sind die Abschlussklassen der Erhard-Junghans-Schule (EJS) Schramberg verabschiedet worden.

Schramberg-Waldmössingen. Musikalisch begrüßt wurden die Abschlussschüler mit ihren Lehrern, Eltern und Angehörigen vom schuleigenen Jugendorchester unter Leitung von Kerstin Fuchs. Mit dem Titel "Viva la vida" verlieh die Band dem Lebensgefühl der frischgebackenen Absolventen nach bestandener Prüfung Ausdruck. Rektor Jörg Hezel hieß unter den Gästen auch Oberbürgermeister Thomas Herzog als Vertreter des Schulträgers, Kerstin Flaig als Abteilungsleiterin des Bereichs Schulen und Kindertagesstätten sowie die Vorsitzende des Fördervereins, Bärbel Munzinger, willkommen, die auch im Namen der Elternbeiratsvorsitzenden Susanne Trost zu den Gästen sprach.

Zwar hätten die Schüler die Schultür an diesem Tag zum letzten Mal von außen zugemacht, doch würden sich dafür viele andere Türen in ihrem Leben öffnen. Die Schüler der Klassen 9a, 9b, 10a, 10b und 10d hätten guten Grund, etwas zu feiern, nämlich ihren erfolgreichen Abschluss an der Erhard-Junghans-Schule, zu dem der Rektor allen herzlich gratulierte.

Das Bild der erwähnten Tür passe zu vielen Situationen in den vergangenen Jahren, sei es der Übergang von der Kindergarten- zur Grundschulzeit oder der Schritt in die weiterführende Schule. Mit Unterstützung der Eltern sei eine zunächst bedrohlich erscheinende Tür doch sehr gut zu öffnen gewesen, auch wenn in manchen Fällen ein Tröpfchen Öl der richtungsweisenden Hilfe durch die Lehrer nötig gewesen sei. Der Dank des Schulleiters galt deswegen auch dem gesamten Lehrerkollegium. Im konstruktiven Zusammenwirken mit den Eltern, Lehrern, Schulsozialarbeitern, Berufsberatern und allen am Schulleben beteiligten Personen hätten die Absolventen wichtige Schlüsselqualifikationen für das künftige Leben erworben. Die Kunst bestehe nun darin, mit den erworbenen Schlüsseln die richtigen Türen für die Zukunft zu finden. Der Schlüssel zum Erfolg stecke bereits. Jetzt müssten die Schüler nur noch den Mut aufbringen, die Türen auch zu öffnen.

Dank der Eltern

Dass die Absolventen auf dem richtigen Weg seien, belegten auch einige Zahlen: So gingen von insgesamt 91 Schülern 49 auf eine weiterführende Schule, 30 wählten eine Ausbildung und sechs absolvierten ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Auch wenn sie die Tür hinter sich zugemacht hätten, als Gäste seien die Abschlussschüler an der EJS jederzeit willkommen.

Auch Fördervereinsvorsitzende Bärbel Munzinger gratulierte zum bestandenen Abschluss und dankte namens der Eltern der Schulleitung, allen Lehrkräften, den Sekretärinnen und dem Hausmeister für ihr Engagement. Munzingers Wunsch war, dass alle mit Hoffnung und Zuversicht an das neue Leben herangingen und es kreativ gestalteten, denn nach der Schule sei mitten im Leben.

Detaillierter Blick zurück

Zwei weitere Musiktitel des Jugendorchesters mit Solosängerin Evelyn Fehrenbacher von Michael Jackson und Pink leiteten über zum Schlusswort der Schülersprecher. Leonie Flaig blickte detailliert auf die vergangenen sechs Jahre zurück. Alles sei neu gewesen im September 2013, doch die Jahre an der Schule seien wirklich prägend gewesen. Viel habe man erlebt, so die Entdeckertage in Klasse 5, die Science Days im Europark in Klasse 6, das Landschulheim am Chiemsee in der siebten Klasse, das Projekt-Thema Drogen in Klasse 8, die BORS-Praktika und die England-Reise sowie die "chillige" Zeit in Venedig. Man werde die Lehrer vermissen. Dem Dank der Schülersprecherin schloss sich auch Schülersprecher Lukas Moosmann an. Auch wenn der Notendurchschnitt nicht bei jedem für die gewünschte Schule oder Ausbildung gereicht habe, würden sich immer neue Wege eröffnen.

Im Anschluss erfolgte die Ausgabe der Zeugnisse durch die jeweiligen Klassenlehrer sowie die Vergabe von Belobigungen und Preisen (wir berichteten).

Schließlich blieb dem Rektor noch die Aufgabe, Lehrkräfte aus dem Kollegium zu verabschieden. Im kommenden Schuljahr werden folgende Lehrkräfte nicht mehr an der EJS unterrichten: Dorothea Leschyna und Timm Suttarp (Referendare), Doreen Leopold, Marilyne Berger, Carolin Weber, Sabrina Wagner, Uwe Maisenbach, Tabea Silz, Melanie Schneider, Daniel Schmitt und "Urgestein" Klaus Grüner, der 1974 seinen Dienst angetreten und seit 1. August 1982 , also 37 Jahre, an der EJS unterrichtet hat. Hezel dankte dem langjährig tätigen Lehrer, der sich besonders für den Sport und die Erlebnispädagogik qualifiziert habe und erst drei Jahre nach Erreichen des Pensionsalters in den Ruhestand geht.

Tanz und Gesang

Nach der Pause übernahmen die Entlassschüler das Programm. Nach einem fetzigen Tanz der Zehntklässler wurden die Klassenlehrer der einzelnen Abschlussklassen auf die Bühne gebeten, um sich bei ihnen persönlich mit passenden Geschenken zu bedanken. Auch der "weltbeste" Hausmeister Hans Schuler bekam großen Applaus. Nicht vergessen wurden die Elternvertreterinnen und das Technik-Team. Humorvolle Preise gab es für besonders herausragende "Leistungen", bevor zum Abschluss Abschiedslied "Das ist unsre Zeit" angestimmt wurde und Rektor Hezel den Schlusspunkt unter den gelungenen Abend setzte. In der Szene 64 wurde mit den Lehrern noch weitergefeiert.

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.