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Schramberg Früher eine eigene kleine "Behörde"

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Schramberger Eisenbahner mit ihrer Lokomotive in den 1930er-Jahren. Von links: Johannes Armbruster (Rangiermeister), Anton Springmann (Oberlokomotivführer), Martin Bob (Lokomotivführer), Ernst Vögele (Lokomotivführer) und Otto Walz (Lokomotivheizer). Foto: Archiv Carsten Kohlmann Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Dieter Kohlmann Schramberg. Zum "Tag des offenen Denkmals" wird am morgigen Sonntag an die ehemalige Eisenbahnlinie Schiltach-Schramberg erinnert.In Schramberg gehörte auch das Personal der Eisenbahn mit ganz unterschiedlichen Berufen zum Bahnhof. Wer sich dafür interessiert, wer in den 1920er- und 1930er-Jahren auf dem Bahnhof in Schramberg gearbeitet hatte, wird in den Einwohnerbüchern der damaligen Zeit fündig, wo unter den "Behörden" auch die "Bahnstation" aufgeführt ist.

Der Bahnhof wurde seit seiner Inbetriebnahme am 8. Oktober 1892 zunächst von den "Königlich-württembergischen Staats-Eisenbahnen" betrieben, seit dem 1. April 1920 durch die "Deutschen Reichseisenbahnen", in der alle bisher selbstständigen Eisenbahnen der deutschen Länder durch einen Staatsvertrag aufgingen. 1926 stand der Bahnhof in Schramberg unter der Leitung des Bahnhofsinspektors Heinrich Krauter.

Im Bahnhofsgebäude am Hammergraben waren die Diensträume, der Wartesaal und die Dienstwohnung des Bahnhofvorstehers. Für den Güterverkehr war der Obergütervorsteher Albert Brauchle verantwortlich, dessen Sohn Alfons Brauchle (1912 bis 1997) ein bekannter Familien- und Heimatforscher und Ehrenbürger der Gemeinde Hardt wurde. In der Verwaltung waren darüber hinaus die Eisenbahnobersekretäre Johann Halder, Julius Langenbacher, Wilhelm Lehle, Eugen Schneider und Eugen Stöhr, der Eisenbahnsekretär Karl Koch und der Eisenbahnbetriebsassistent Kaspar Rettenmaier tätig.

Das Fahrpersonal bestand aus dem Oberlokomotivführer Josef Keller, dem Lokomotivführer Friedrich Härdter, den beiden Reservelokomotivführern Georg Betz und Heinrich Braungart, dem Lokomotivoberheizer Anton Springmann, dem Lokomotivheizer Otto Walz und dem Reservezugführer Gebhard Wagner.

Auf dem Bahnhof standen den Fahrgästen die beiden Bahnsteigschaffner Stefan Kotz und Gottlieb Rentschler und bei der Fahrt der Zugschaffner Anton Rothacher zur Verfügung. Für den Gütertransport war der Ladeoberschaffner Johannes Conzelmann verantwortlich.

Schließlich gab es noch mehrere Eisenbahner, die sich um die Infrastruktur auf dem Bahnhofsgelände kümmerten. In der Mitte der 1920er-Jahre waren das der Stellwerkmeister Jakob Hauber, der Rangieraufseher Georg Greiner, der Oberweichenwärter Max Hasenmaile sowie die beiden Weichenwärter Johannes Armbruster und Anton Kläger.

Insgesamt hatte bestand das Bahnhofspersonal in dieser Zeit aus 25 Personen. Die meisten Eisenbahner wohnten in der Umgebung des Bahnhofs am Hammergraben und in der Schiltachstraße, wo die "Deutschen Reichseisenbahnen" auch ein paar eigene Häuser mit Dienstwohnungen für ihre Beschäftigten hatten.

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