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Schramberg Freude über das digital-affine Eigengewächs

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In der Mensa des Gymnasiums ist bei der Begrüßungsfeier kein Platz mehr frei. Fotos: Riesterer Foto: Schwarzwälder Bote

Oliver Porsch ist nun als neuer Schulleiter des Gymnasiums Schramberg begrüßt worden (wir berichteten). Bei der Feierstunde in der Schulmensa gab es Musik, Glückwünsche und viel Lob.

Schramberg. Unter den Begrüßenden machte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr stellvertretend für die Stadt als Schulträger den Beginn und äußerte ihre Freude darüber, dass die Stelle mit dem "Eigengewächs" – Porsch sei immerhin bereits seit 19 Jahren an der Schule tätig – kompetent nachbesetzt werden konnte. Vor allem die Stärken des neuen Schulleiters im Bereich Digitalisierung wurden von Eisenlohr in den Vordergrund gestellt. Einige Projekte, etwa die Arbeit mit Tablets im Unterricht, habe Porsch dabei bereits in Schramberg vorangetrieben.

Alte und neue Projekte

Eben jenes Wissen, berichtete Schrambergs geschäftsführende Schulleiterin Tanja Witkowski, habe Porsch in der Schulleiterrunde bereits gut eingebracht. "Mit deiner ruhigen, besonnenen Art passt du da sehr gut rein." Dass für das Gymnasium so schnell ein neuer Schulleiter gefunden worden sei, bezeichnete Witkowski als Segen. Porsch bekleidet das Amt seit Beginn des Schuljahrs.

Auch Thomas Brugger vom Freundeskreis des Gymnasiums und die Elternbeiratsvorsitzende Bärbel Munzinger berichteten von ersten Projekten, die bereits in Gesprächen mit Porsch und dessen Stellvertreter Matthias Dobler thematisiert worden waren. Dazu gehörten beispielsweise Vorträge erfolgreicher Ehemaliger an der Schule oder ein Stipendienprogramm.

Ob es nun letztlich die Lehrer seien, die den Schülern den letzten Nerv raubten oder doch eher umgekehrt, sei dahingestellt, sagten augenzwinkernd die Schülersprecherinnen Rosa-Maria Schneider und Giulia Laufer. "Sie sollen aber wissen, dass wir Schüler immer hinter Ihnen stehen." In einem großen Einmachglas hatten sie für Porsch Süßigkeiten und gute Wünsche für den neuen Schulleiter aus sämtlichen Klassen dabei.

Roland Eisele nahm die Gäste – stellvertretend für Personalrat und Lehrerkollegium – in einer launigen Erzählung mit ins Lehrerzimmer zu der Zeit, als hinsichtlich der Ausschreibung des "Chefpostens" noch die Gerüchteküche brodelte. Seit seinem Amtsantritt habe Porsch stets ein offenes Ohr gehabt und im Lehrerzimmer für "gutes Klima" gesorgt – nun solle eine Zimmerpflanze als Präsent für gutes Klima in Porschs Büro sorgen: "Möge sie mit dir in das Amt hineinwachsen."

Gute Nachricht

Oliver Porsch bedankte sich bei den Anwesenden für die Begrüßungsfeier, bei seinen Kollegen für die Unterstützung in den Wochen seit seinem Amtsantritt, bei seinem Vorgänger Bernhard Dennig über den "ausgezeichneten Zustand" der Schule, die er übergeben bekommen hatte, und bei den Schülern, "die noch häufiger und freundlicher grüßen als vorher". Die Bildung und das Unterrichten selbst machte er zum Thema einer unterhaltsamen Unterrichtseinheit, bevor er seine Zuhörer mit einer sehr guten Nachricht entließ: "Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Keine Hausaufgaben."

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