Am Seil gesichert begeben sich die Wehrkräfte an den Hang, um die bedrohlichen Bäume zu fällen. Foto: Schwarzwälder Bote

Blaulicht: Wurzelstöcke und Bäume drohen auf Landesstraße zu stürzen

Schramberg. Gleich zwei Mal hat die Feuerwehr Schramberg am Samstag ins Bernecktal ausrücken müssen.

Zunächst riefen zwei größere Bäume und ein Wurzelstock, die die Zufahrt zum Raustein blockierten, die Wehrkräfte auf den Plan. Diese drohten zudem teilweise auf die weiter unten verlaufende Landesstraße 175 zu stürzen. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass ein gefahrenloses Entfernen des Baums aufgrund seiner Größe und der Lage nicht möglich war, berichtete Schrambergs Abteilungskommandant Patrick Wöhrle. Deshalb sei ein externes Forstunternehmen zur Hilfe gerufen worden, das die Wehr mit einem Forstschlepper unterstützte.

Die Feuerwehr kontrollierte außerdem den weiteren Straßenverlauf in Richtung Raustein. Nur wenige Meter weiter entdeckte sie dabei einen weiteren Wurzelstock und mehrere kleine Bäume, die ebenfalls auf die Landesstraße zu stürzen drohten, erklärte Wöhrle. Um die Gefahr zu beseitigen begaben sich die Wehrangehörigen – gesichert mittels Absturzsicherung – in den Bereich und fällten die Bäume.

Während beiden Maßnahmen war die L 175 für den Verkehr voll gesperrt. Bei den weiteren Aufräumarbeiten wurde die Feuerwehr vom städtischen Bauhof mit einem Radlader unterstützt.

Einsatz 2 im Bernecktal wartete dann laut Wöhrle schon etwa eine Stunde später auf die Feuerwehr. Sie rückte erneut aus, um einen Baum zu beseitigen – "dieses Mal aber ohne größeren Aufwand", so die Bilanz des Abteilungskommandanten.

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