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Schramberg Fasnet hinterlässt Spuren

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Die zweite ehrenamtliche Ortsvorsteherin, Annette Jauch, nimmt den Schlüssel entgegen. Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Beim ehrenamtlichen Ortsvorsteher Michael Schneider hat die Fasnet Spuren hinterlassen. Krankheitsbedingt konnte er am Aschermittwoch den Schlüssel nicht entgegennehmen.

Schramberg-Waldmössingen. Für ihn sprang Annette Jauch ein. Überrascht zeigte sich Zunftpräsident Manuel Häring, als ihm Ortschaftsrätin Annette Jauch diese Hiobsbotschaft im Sitzungssaal überbrachte.

Bevor es jedoch zur symbolischen Schlüsselrückgabe kam, übergab Häring der zweiten ehrenamtlichen Ortsvorsteherin ein Sitzungsprotokoll des Elferrats, über deren Themen der Ortschaftsrat in seiner kommenden Sitzung am 11. März beraten soll. Unter anderem fordert die Narrenzunft den Bau einer Staumauer in Schramberg Richtung Schiltach, damit die Titanic der Heimbachquellfüchse auf dem Schiffsweg in die Talstadt gelangt.

Beim Wahlkampf zur Ortsvorsteher-Stelle liege Schneider immer noch hinter Margit Szameitat zurück. Da müsse nochmals die Werbetrommel gerührt werden, forderte Häring schelmisch.

Jauch lobte in gereimter Form die Narren, die fast eine Woche ohne Ärger, Stress und Zoff regiert hätten. Schneider habe es wohl etwas übertrieben und sich bei ihr heute Morgen um fünf Uhr per WhatsApp krank gemeldet. Trotzdem wolle sie den Schlüssel von der Ortsverwaltung zurück. Dank der Zunft habe der Ort wieder eine tolle Fasnet mit vielen Höhepunkten erlebt. Da stecke sehr viel Arbeit drin, weshalb sie dem ganzen Team danke, betonte Jauch.

Nach dem zweiten Frühstück mit Hering, Zwiebeln und Butterbrot war für die Zunft wieder Arbeitsdienst angesagt. Die Narrenwäsche musste abgehängt, die Kastellhalle von der Sonntagsparty aufgeräumt und die Bestuhlung samt Tischen geputzt werden. Früher war dies nicht möglich, weil am Fasnetsmontag und -dienstag Elferräte, Hansel, Schantle und Jockele ganztätig bei der Hausfasnet unterwegs waren. Etwa 20 Gruppen mit jeweils bis zu fünf Personen hatten circa 300 Häuser besucht.

Diese Tradition kommt bei den Bürgern, die die Narren mit Getränken und Vesper versorgen, gut an. Wer nicht zu Hause ist, dem wird eine Handvoll Süßigkeiten vor die Haustür gelegt als Zeichen dafür, dass die Narren da waren.

Für die Fasnet nehmen sich die Hästräger und Elferräte mindestens drei Tage Urlaub. Für die, die am Schmotzigen Donnerstag schon morgens die Schüler befreien und am Aschermittwoch noch aufräumen, braucht es sogar fünf Urlaubstage.

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