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Schramberg Etwas Zeit zurück gegeben

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Mit ihrer Idee, durch Krankheit gehandicapten Kindern etwas von der schönen Zeit zurück zu geben, bereiten die Schramberger Kräuterhutzeln der Nachsorgeklinik auf der Katharinenhöhe eine nachfasnetliche Freude. Foto: Jonas Andreae Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Kräuterhutzeln aus Schramberg verbreiteten nachträgliche Fasnetsfreude mit einer großzügigen Spende an die Rehabilitationsklinik für Kinder auf der Katharinenhöhe.

Schramberg. Stolz überreicht Oberhutzel Michael Neef den Scheck, ausgestellt an die Reha-Klinik. "Wir wollten mit unserer Spendenaktion zum 30. Jubiläum ein bisschen von der schönen Zeit die wir hatten, zurückgeben. Die Kinder in dieser Klinik bekommen durch Spenden wie unserer mehr Lebenszeit geschenkt."

Auf der Katharinenhöhe, nahe Schönwald, werden Familien mit krebs- und herzkranken Kindern versorgt und zurück in das normale Leben gebracht. "Die Krankheit des Kindes war oft ein tiefer Einschnitt in das Leben der ganzen Familie. Wir bringen sie zurück in den Alltag", sagt Verwaltungsleiterin Ilona Mahamoud. Passend zu ihrem 30. Jubiläum, das unter dem Motto "Zeitreise" stand, wollten die Schramberger Hexen also Zeit verschenken. Statt den üblichen Geschenken, die von den Fasnetszünften bei den Bällen überreicht werden, wollten die Kräuter-Hutzeln etwas anderes ausprobieren. "Wir haben schon so viele Geschenke im Vereinsheim – da erschien es uns einfach richtiger für einen guten Zweck zu spenden, statt noch mehr Geschenke zu verschenken und zu bekommen", sagt Neef. Bei ihrem Jubiläumsball sammelten die Hutzeln deshalb fleißig für die Klinik bei Schönwald. Als eine von vier Rehabilitationskliniken für Kinder in Deutschland, ist die Katharinenhöhe ein Anlaufpunkt für Familien aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Dort gibt es eine eigene Schule, ein Therapiezentrum und sogar einen rollstuhlgerechten Klettergarten. Die Katharinenhöhe beachtet bei ihrem Reha-Programm nicht nur die erkrankten Kinder, sondern die ganze Familie. "Bei solchen schwerwiegenden Erkrankungen ist es wichtig, die ganze Familie wieder zurück in den Alltag zu bringen", sagt die Verwaltungsleiterin. Neben 32 Familien pro Monat werden allerdings auch Teenager und junge Erwachsene in der Rehabilitationsklinik betreut.

Die Spende der Kräuter-Hutzeln ist nur eine von vielen. Denn in der Reha-Klinik ist man auf solche Geldspritzen angewiesen: Insgesamt 500 000 Euro müssen jedes Jahr gesammelt werden, um den hohen Standard der Klinik halten zu können. Denn die zusätzlichen Angebote im Reha-Zentrum sind fast alle durch Spenden finanziert. In der Klinik freuen sich alle über die großzügige Spende der Schramberger. Denn die Fasnetstradition kommt auch in der Klinik nicht zu kurz: Auch hier gab es eine Fasnet. Zwar ohne Hexen, aber mit dem Karneval der Tiere.

 
 

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Karin Zeger

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