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Schramberg Erschließungsweg Lambrechtshof bleibt Schotterstrecke

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Regen tut dem Weg am Lambrechtshof nicht gerade gut. Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg. Es bleibt dabei: Der von Anliegern genutzte Verbindungsweg zwischen der Mariazeller Straße in Höhe Lambrechtshof in Sulgen und dem Beschenhof bleibt, wie er ist. Asphaltiert werden soll er zumindest nicht, hat der Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderats diesen Vorschlag der Verwaltung für gut geheißen. Vorstellen könnte sich der Fachbereich Umwelt und Technik nach den Worten von Abteilungsleiter Klaus Dezember, dass der jüngst ausgehobene Graben zur Wasserführung verbessert werden könnte.

Von Bürgern sei angeregt worden, ein Teilstück des Wegs – außer diesem gibt es übrigens nur drei weitere Wege mit Erschließungsfunktion in Schotterbauweise in ganz Schramberg – zu asphaltieren, berichtete Dezember. Der Weg sei geschottert, er weise ein Gefälle von fünf Prozent auf und habe seinen Tiefpunkt am früheren Pumpenhäusle. Wie bei jedem anderen Feldwg auch, gebe es dort Auswaschungen im Laufe der Zeit, was völlig normal sei. Auf dem Weg sei "ein relativ starker Durchgangsverkehr" festzustellen, auch von Leuten, die dort nicht fahren dürften, merkte der Tiefbauer an.

Wollte man den Weg asphaltieren, müssten Grundstücksflächen erworben werden. Bislang habe der Weg lediglich eine Breite von 2,50 Metern, erforderlich seien drei Meter. Ansonsten würden landwirtschaftliche Fahrzeuge "nur auf dem Rand herumfahren." Das notwendige Gelände gehöre zudem nicht der Stadt, sondern müsse von den Eigentümern gekauft werden, mit denen aber noch keine Gespräche geführt worden seien.

Um Verdrückungen zu reduzieren, sei ein Graben am Wegesrand ausgehoben werden, der das Wasser aufnehme. Nachteil sei nur, dass ein Ausweichen jetzt nicht mehr so gut möglich sei.

Dezember sah die Schotterbauweise des Wegs eigentlich als ausreichend an, und aufgrund insgesamt anstehender Aufgaben als "nicht dringlich".

Anders sah dies Emil Rode (Freie Liste). Er habe mit Anliegern gesprochen, die Landwirtschaft betreiben würden. Seit vielen Jahren würde man an dem Weg rum machen. "Wir sollten jetzt einen Knopf dran machen", empfahl er. "Nach einem Starkregen sieht die Straße nicht gut aus und ist auch nicht ungefährlich", argumentiert er.

Wenn er sehe, was er in Tennenbronn Prügel bekomme hinsichtlich nicht sanierter Straßen, entgegnete Oberbürgermeister Thomas Herzog, dann sehe er dringendere Maßnahmen. Der Weg sei immer verkehrssicher gewesen, betonte er. Ralf Rückert (Freie Liste) könnte sich Rasengittersteine oder ähnliches an den Steilstücken vorstellen. Ansonsten sei er auch dafür, den Bereich nicht zu versiegeln.

Im steilen Gelände müsse man dann aber spezielle Steine mit Noppen nehmen, antwortete Dezember. Bei Rasengitter würden sich die Radfahrer beschweren und zudem müssten die Bereiche zwischen den Steinen immer wieder nachgefüllt werden. Damit brächten diese kostenmäßig keine Vorteile.

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