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Schramberg Erneut Vandalismus in ehemaligem Krankenhaus

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Mehrere Türen zu den einzelnen Stationen wurden zerstört, teilweise hängt das Glas noch an des Sicherheitsfäden. Foto: Wegner

Schramberg. Erneut ungebetenen Besuch hat das frühere Kreiskrankenhaus am Schramberger Parktorweg erhalten: Reihenweise wurden Scheiben eingeschlagen, Türen aufgebrochen und Schränke geöffnet – die Glassplitter liegen rings um die jeweiligen Tatorte zerstreut.

Nach wahrscheinlich professionellen Banden und einer Gruppe Jugendlicher aus mehren Orten des Landkreises, die schon Anfang Juli und zuvor ins Krankenhaus eingedrungen waren, waren es nach Einschätzung von Anneliese Bendigkeit, lange Jahre selbst in der Klinik tätig und derzeit für die Stadt Schramberg Verwalterin des Gebäudes, wohl eher wieder Jugendliche, die in das Gebäude eingedrungen sind. Dabei hinterließen sie auf mehreren Stockwerken eine Spur der Verwüstung: Vor allem die großen Glaseingangstüren zu den früheren Stationen sind reihenweise eingeschlagen. Die Werkzeuge, Stangen, Stäbe und alles, was sonst noch dafür geeignet war, finden sich zum Teil in unmittelbarer Nachbarschaft. Und neben dem Glas, das zu Boden ging, baumeln auch noch etliche Splitter an den Fäden des Sicherheitsglases in den Türrahmen.

"Da waren sie auch", sagt Bendigkeit immer wieder entsetzt, wenn sie von Stockwerk zu Stockwerk geht – eigentlich um nach dem Rechten zu sehen. Waren die Vandalen im Sommer noch durch ein Fenster ins Haus gekommen, wird es diesmal eine eigentlich zugeschraubte und verriegelte Tür an der östlichen Front des Behandlungstrakts gewesen sein: Die massiven Holzlatten, die dies eigentlich verhindern sollten, wurden geradezu weggesprengt, der Schließzylinder so beschädigt, dass der Schlüssel nicht mehr hineingeschoben werden kann.

Da die Polizei kapazitätsmäßig am Dienstag den Schaden nicht begutachten konnte, wie Bendigkeit bedauert, musste jetzt ziemlich schnell ein Handwerker die Bereiche absichern, durch die ein Eindringen problemlos möglich ist.

Um weitere ungebetene Gäste zu verhindern oder zumindest nachweisen zu können, wer im Zweifelsfall eingestiegen ist, hat die Verwalterin angekündigt, mehrere Kameras so zu installieren, dass diese möglichst weite Bereiche des Krankenhausgeländes überwachen.

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Stephan Wegner

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