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Schramberg Erfinderzeiten bietet mehr als alte Autos

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Auf fünf Stockwerken können Besucher Relikte aus vergangener Zeit bestaunen. Foto: (jas)

Schramberg - In der Auto- und Uhrenwelt in Schramberg wird ein Stück Zeitgeschichte festgehalten. Nicht nur aus der Historie der Stadt Schramberg, sondern aus der gesamte Industriezeit in Deutschland. In dem Museum "ErfinderZeiten" sind auf fünf Stockwerken Automobile, Schwarzwalduhren und andere Relikte aus der Nachkriegszeit in Deutschland ausgestellt.

Schon bevor Besucherinnen das Gebäude betreten, fallen ihnen die charakteristischen Scheiben des Firmengäudes auf. Die verschiedenen Gebäude entstanden zwischen 1875 und 1925 und sind von dem Architekten Phillip Jakob Manz entworfen worden.

In dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude im H.A.U (Hamburg-Amerikansiche-Uhrenfabrik) werden neben alten Fahrzeugen verschiedener Art, auch Uhren aus unterschiedlichen Epochen industrieller Fertigung ausgestellt. Das Unternehmen Junghans war in der Zeit um 1924 der größte Uhrenhersteller weltweit. Über 2000 Mitarbeiter waren zu dieser Zeit im Unternehmen beschäftigt. Um das Jahr 1900 trug Schramberg den Titel: Welthauptstadt der Uhren.

Von der Herstellung der Schwarzwalduhr, bis zu deren Distribution können sich Gäste über die Geschichte der Firma Jungahns informieren. Besonders praktisch: Über eine App können sich Besucher auch ohne Führung durch die Austellungsräume leiten lassen. Dabei findet der Nutzer in jedem Raum aktuelle Informationen in Text- oder Videoform zu den ausgestellten Stücken.

Das Museum zeigt jedoch nicht nur Automobile, Motorräder und Uhren. Es wird außerdem das Leben nach dem Krieg in Schramberg und ganz Deutschland veranschaulicht. Während vor dem Krieg schon viel Geld und Kreativität in die Entwicklung von Autos investiert wurde, mussten die Entwickler aufgrund der Beschränkungen in der Produktion und dem Benzinmangel in Deutschland andere Wege einschlagen.

Die Lösung: mehr Fahrräder und motorisierte Zweiräder oder Mopeds wurden produziert. So entstanden die sogenannten "Kleinstwagen". Diese besaßen lediglich einen Motorradmotor und fuhren oftmals auf drei Rädern.

Es gibt auch einen extra Bereich im Museum in dem alte Automaten und Arcademaschienen präsentiert werden.

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