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Schramberg Empfang mit traurigem Beigeschmack

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Viele Teilnehmer aus allen Stadtteilen und Nachbargemeinden waren gerne in den Bärensaal gekommen, um dem Neujahrsempfang beizuwohnen. Fotos: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Eine traurige Note hatte der Neujahrsempfang: Aufgrund eines medizinischen Notfalls bei einem Beteiligten war lange nicht klar, ob dieser überhaupt stattfinden kann. Letztlich entschieden sich die Verantwortlichen dafür, das Ganze durchzuziehen – in abgespeckter Form.

Schramberg. Das Team der Stadtverwaltung um Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr steckte mehrfach die Köpfe zusammen und machte sich die Entscheidung nicht leicht. Doch angesichts der vielen, zum Teil von weit her angereisten Besucher, gab es dann letztlich das Signal, die Veranstaltung stattfinden zu lassen.

Allerdings: Die Stadtmusik verzichtete auf ihre Beiträge, hätten doch geplante heitere Stücke wie "The Crazy Charleston Era" nicht zur Situation gepasst. Der betroffene Mann musste reanimiert und behandelt werden. Der Schock steckte allen Beteiligten in den Gliedern.

Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr eröffnete ihre Rede mit einem Rückblick. "Dieser fällt kurz aus, da ich erst seit dem 4. Oktober im Amt bin", versprach sie.

In dieser Zeit habe sich das Familiennetzwerk gegründet, das Angebote für Familien und Kinder vernetzen solle. Die Gewerbesteuereinnahmen seien von 30 auf 20 Millionen Euro gesunken, was aber kein Schramberger Phänomen sei, sondern auch andere Gemeinden betreffe. Bei Baugebieten – unter anderem Bergacker IV in Tennenbronn sowie Schoren-Süd und Haldenhof in Sulgen – gehe es voran.

Beim Freibad Tennenbronn sei sie nach wie vor guter Dinge, dass die Wiedereröffnung im Mai 2021 stattfinden könne.

Schon bald wird wieder kräftig geblitzt

Außerdem: Ein neuer Geschwindigkeitsmesswagen komme. Dieser werde die Verkehrssicherheit oder die Einnahmen der Stadt verbessern. "Oder beides", schob Eisenlohr mit einem Lächeln hinterher.

Korruption, Mauschelei, Klüngeln: So würden manche Personen die Stadtverwaltung wahrnehmen, lautete die Erfahrung der Oberbürgermeisterin. Sie sei in den Fängen von Großindustriellen, laute ein weiterer Vorwurf, dem sie sich ausgesetzt sehe. "Falls das so sein sollte, bin ich dumm und merke es nicht", entgegnete sie ihren Kritikern.

Sie bat darum, die Verwaltung mit einem neutralen oder wohlwollenden Filter zu sehen. Die 540 Mitarbeiter wollten Gutes für die Stadt erreichen. Daher sollte ihnen ein Mindestmaß an Vertrauen und eine faire Chance eingeräumt werden.

Ihr Ziel der serviceorientierten Verwaltung aus dem Wahlkampf habe sie nicht aus den Augen verloren, so die Oberbürgermeisterin. Sie habe viele Gespräche geführt und wolle den Menschen das Gefühl geben, ihre Anliegen ernst zu nehmen.

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