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Schramberg Einsatz geht weit über das normale Maß hinaus

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Eine verdiente Auszeichnung: Hermann Kimmich (links) und Klaus Andreae erhielten von Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr den Ehrenbrief der Stadt überreicht. Foto: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg (md). Klaus Andreae und Hermann Kimmich machen die Stadt Schramberg lebenswert: Für ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement – über viele Jahrzehnte hinweg – wurden sie beim Neujahrsempfang mit dem Ehrenbrief der Stadt Schramberg ausgezeichnet.

Oberbürgermeister Dorothee Eisenlohr war es eine Freude, die beiden auszuzeichnen. Klaus Andreae engagiere sich im kirchlichen, sozialen und kulturellen Bereich. So sei er 36 Jahre im Kirchengemeinderat der evangelischen Kirchengemeinde tätig gewesen, davon viele Jahre als Vorsitzender.

Zudem sei er Mitbegründer von "Marktplatz Kirche" und beim Seniorenkreis 60plus. Er unterstütze die Schramberger Tafel, den Bürgerbus sowie den Weltladen.

Allseits bekannt, so Eisenlohr, sei er als Theaterspieler für die Theaterwerkstatt, die er 1985 mit ins Leben gerufen habe. Auch bei Podium Kunst sei er 1978 Gründungsmitglied gewesen. Er war außerdem zwei Jahrzehnte lang Vorsitzender des FDP-Ortsverbands. Zudem ist er Sänger beim Frohsinn sowie der Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde.

Erster Jugendleiter der Stadtmusik von Schramberg

Nicht minder beeindruckt sind die ehrenamtlichen Engagements von Hermann Kimmich. Er ist seit 1952 – also seit 67 Jahren – Tenorhornist bei der Stadtmusik. Als erster Jugendleiter war er 1962 bei der Gründung des Jugendblasorchesters maßgeblich beteiligt. Viele Jahre war er Ausschussmitglied und Vizedirigent. Als Dirigent leitete er die Musikvereine Sulgen und Winzeln. Zudem war er Leiter und Organisator des Blechbläserquintetts der Stadtmusik, mit dem er viele städtische und kirchliche Veranstaltungen umrahmte.

Außerdem ist er seit 65 Jahren Mitglied der Kolpingsfamilie Schramberg. Von 2001 bis 2019 war er im Leitungsteam des ökumenischen Seniorenkreises 60plus aktiv.

Klaus Andreae sprach im Namen der Geehrten zu den Besuchern. Beide hätten sich riesig über die Auszeichnung gefreut, sagte er. Andreae dankte den vielen Personen, die ihm immer zur Seite gestanden hätten – beispielsweise sechs Pfarrer im Laufe der Jahre sowie den Kirchengemeinderäten. Ein sehr freundschaftliches Verhältnis habe er auch zu den katholischen Pfarrern gepflegt. Rüdiger Kocholl nenne ihn beispielsweise gerne "Bruder Klaus".

Den Verantwortlichen des Bürgerbusvereins um Willi Herzog sei er dankbar, dass sie ihm die Kratzer am Bus verziehen hätten, für die er verantwortlich sei, sagte er und hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

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