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Schramberg Die Zeit in Noten verwandelt

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Die Stadtmusik unter Leitung von Meinrad Löffler bot einen stimmingen Auftritt am ersten Weihnachtsfeiertag. Fotos Kiolbassa Foto: Schwarzwälder Bote

Ein musikalisches Highlight kurz vor Jahresende war traditionell im Bärensaal beim Weihnachtskonzert der Stadtmusik Schamberg geboten.

Schramberg. Sowohl die Musiker des aktiven Orchesters, als auch die Nachwuchsmusiker im Jugendblasorchester warteten erneut mit einem musikalisches Erlebnis der Extraklasse auf.

Unter der Leitung von Sabrina Michelfeit eröffnete das Jugendblasorchester das Konzert ganz weihnachtlich mit der Schramberger Version von "Ihr Kinderlein kommet" und "Stille Nacht", bei denen die Gäste begeistert mitsangen. Nachdem Oberbürgermeister-Stellvertreter Martin Himmelheber die Gäste und Musiker begrüßt hatte und einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten der Stadtmusik und des Jugendblasorchesters im vergangenen Jahr gegeben hatte, begeisterten die jungen Musiker ihre Zuhörer mit dem spanischen Stück "Encanto" von Robert W. Smith.

Auf eine unvergessliche musikalische Reise durch Irland begaben sie sich mit Sven van Calsters "Celtic Voyage" und ins weit entfernte Weltall ging es mit den Highlights von "Star Treck Into Darkness." Elisa Brugger und Benedikt Gießibl führten mit viel Charme durch das Programm.

Das Jugendblasorchester zeigte ein weiteres Mal, was Motivation in den Proben und Freude an der Musik alles bewirken können und begeisterte mit wunderschönen Harmonien und eindrucksvollen Melodien. Für ihre Anstrengung und ihren Ehrgeiz in den Proben wurden sie mit tosendem Applaus belohnt. Mit ihrer Zugabe "Sing" von Ed Sheeran verabschiedeten sie sich von ihrem Publikum.

Nach der Pause nahmen die Musiker der Stadtmusik unter der Leitung von Meinrad Löffler auf der Bühne Platz. Gleich mit ihrem ersten Stück der "Bluegrass Ouverture" von Phillip Sparke boten sie ihren Zuhörern ein unvergessliches Klangerlebnis.

Anspruchsvoll wurde es auch mit "La Corrida de Toros" von Mario Bürki. Das Stück beschreibt einen spanischen Stierkampf in all seinen Facetten. Einen etwas ungewöhnlichen Programmpunkt bildete "Fractures in Time" von Michael Sweeney, der bei den Zuhörern jedoch trotzdem große Begeisterung hervorrief. Das Stück thematisiert die undefinierbaren und unerklärlichen Gesetze, der die Zeit unterworfen ist. Einmal vergeht sie sehr langsam, ein anderes Mal schnell und dann wieder scheint sie sogar still zu stehen. Vor allem die Schlagzeuger waren bei diesem Stück dauerhaft im Einsatz und trommelten, schlugen oder rasselten verschiedene Rhythmen und Beats.

Miriam Hettich und Dominik Dieterle führten mit viel Humor und Witz durch das Programm. Mit einem Medley aus den bekannten Stücken von Leonard Bernsteins "West Side Story" bot die Stadtmusik einen kleinen Vorgeschmack auf das gleichnamige Musical, dass die Musikschule Schramberg im Rahmen ihres 60-jährigen Bestehens im nächsten Herbst aufführen wird. In den Hauptrollen der Gesangssolisten begeisterten Stefanie Flaig als Maria und Emanuel Penalver als Tony mit ihren eindrucksvollen Stimmen und einer passenden Bühnenshow.

Witzige Zugabe mit "Morning Madness"

Den offiziellen Teil des Konzerts beendeten die Musiker mit dem mexikanischen Marsch "Zacatecas" von Genaro Codina, der durch einen Wettstreit entstanden ist und als zweite Nationalhymne in Mexiko gilt. Das Publikum spendete der Stadtmusik nicht nur begeistert Beifall, sondern forderte zugleich auch noch eine Zugabe.

Dieser Bitte kamen die Musiker und auch Dirigent Meinrad Löffler gerne nach. Nachdem sich der Vorsitzende der Stadtmusik Peter Flaig bei den Gästen für ihr Kommen bedankt und sich im Namen aller Musiker von ihnen verabschiedet hatte, kam Löffler verkleidet in einem weißen Hemdglonker mit passender Schlafmütze auf die Bühne. Nicht nur mit diesem Auftritt sorgte er für einige Lacher im Saal, denn bei diesem Stück war der Name Programm.

Mit "Morning Madness" demonstrieren die Musiker, wie ein Morgen nach einem ihrer Konzerte und einer anschließend durchfeierten Nacht so aussah. Erst durch das Klingeln des Weckers konnten die Musiker auf der Bühne wieder geweckt werden fingen an sich zu recken und zu strecken und natürlich mussten auch die Zähen geputzt und die Haare geföhnt werden.

Weihnachtlich wurde es noch einmal mit der zweiten Zugabe "O Sanctissima", bei der begleitet von Miriam Hettich und Stefanie Flaig alle Gäste kräftig mitsangen. Im Anschluss ließen sowohl Musiker als auch Gäste den Abend gemütlich bei einem Glas Sekt oder einem Bier ausklingen.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

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