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Schramberg Die Töne kommen aus dem Werkzeugkasten

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"Dinner für Drei": Markus Klausmann (von links), Thomas Klausmann und Franz Pfaff Fotos: Kolpingsfamilie Foto: Schwarzwälder Bote

Im voll besetzten Pfarrhof hat die Kolpingsfamilie Sulgen wieder alle Register gezogen und ist ihrem Ruf gerecht geworden, mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt, einen Höhepunkt in der Sulgener Saalfasnet zu setzen.

Schramberg-Sulgen. Begonnen wurde durch eine starke Abteilung des Sulgener Musikvereins, die mit Narrenmarsch und anderen Hits die bunt kostümierten Besucher in Stimmung brachte. Sulgener Hansel steuerten auch ihren Teil dazu bei. Kolping-Vorsitzender Reinhold Seckinger begrüßte laut Mitteilung mit herzlichen Worten die illustre Narrenschar. Danach eröffneten Ulrike und Jürgen Pfaff das gut dreistündige Programm mit einem Disput beim samstäglichen Frühstück und demonstrierten eindrucksvoll, wie man erfolgreich aneinander vorbeischwätzen kann.

Zwischen den einzelnen, mit viel Lokalkolorit gespickten Programmnummern unterhielt Reinhold Seckinger die Gäste in bewährter Manier mit Witzen.

Mit einem gesungenen Frage-Antwort-Spiel brillierten Winfried und Walter Kunz. Zum Refrain: "Weißt du warum, weißt du warum, oh nein, oh nein, dazu sind wir zu dumm, oh nein, oh nein, dazu sind wir zu dumm", nahmen sie ortsbekannte Personen ins Visier, so zum Beispiel: "Warum gibt’s uff am Sulga gar so viele gscheide Leit, warum fraiet mir uns älle, dass es d‘ Jürgen Reuter geit. Warum wird der richtig zapplig, wenn er glaubt, da läuft was schief. Warum setzt er sich dann schnell na, schreibt wieder mol an Leserbrief. Warum hot er denn für dies Johr no a richtig großes Ziel. Warum hot er uns verrota, dass er OB jetzt werden will."

Schlag auf Schlag ging es im Programm mit den tanzenden Köchen vom im Pfarrhof beheimateten "Club" weiter. Mit einer gelungenen Choreografie wirbelten neun junge Kerle über die Bühne und demonstrierten ihre Beweglichkeit. Der Südwestrundfunk lieferte die Idee zur nächsten Nummer. Von "Expeditionen in die Heimat" inspiriert, interviewte Profireporter Herbert Seckinger den ortsansässigen "Sepp Häberle" (Christian Eckel) und lockte aus ihm die im vergangenen Jahr nicht nur von Kolpingmitgliedern gedrehten Bolzen heraus.

Die im Vorjahr erstmals aufgetretenen "Kolping-Krachseppen" (Hubert Klausmann, Jürgen Reuter, Thomas Flaig, Hermann Moosmann und Jürgen Pfaff) zeigten eindrucksvoll, welche Töne sie einem Werkzeugkasten durch zu- und aufschlagen entlocken können.

Gewitzt ging es beim anschließenden "Dinner für Drei" zu. Der Kolpingvorstand hatte zwei VIPs zur Fasnet eingeladen. Wie sich schnell herausstellte, stammte nur einer der beiden aus dem gehobenen Milieu.

Die Pointe: Bevor es etwas zum Beißen gab, wurde den VIPs der Tisch weggenommen, weil er für einen anderen Gast reserviert war. Franz Pfaff, Thomas und Markus Klausmann spielten gekonnt die Bewirtungsszene.

Seckinger setzte sich mit einem lustigen Lied mit städtischen Themen auseinander. So glossierte er die Planung zur Landesgartenschau mit folgendem Text: "Die Kommission isch komma, latsched durch dia ganz‘ Stadt, dann schüttlet’se den Kopf und fahret wieder ab." Aber auch der Schulcampus, das Schoren-Baugebiet und die Tennenbronner mit ihrer Wunschliste bekamen ihr Fett weg.

Die Schlussnummer war in diesem Jahr den Kolpingfrauen vorbehalten. Aus dem Louvre in Paris hatten sie das weltberühmte Ölgemälde Mona Lisa ausgeliehen und gleich in fünffacher Ausführung im Pfarrhof präsentiert. Einziger Unterschied zum Original: Das Lächeln der Mona Lisa entsprach nicht dem ursprünglichen Exponat, sondern zeigte das Konterfei der in anmutigen Posen und zur bekannten Schlagermelodie über die Bühne tanzenden Balletteusen.

Angelika Seckinger, Anne Herzog, Ulrike Kunz, Helga Lamprecht und Doris Klausmann setzten unter Leitung von Annette Flaig mit einem prächtigen Bild das i-Dipfele unter ein toll gestaltetes Programm.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

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