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Schramberg Die Holländer sind wieder im Anmarsch

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Augenblicksrunde und Auerhahnweg kreuzen sich am Purpen – bei einer traumhaften Aussicht. Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Ihren ersten Tourismusbericht hat Ayline Liedtke im Ortschaftsrat Tennenbronn vorgestellt. In Tennenbronn stieg die Anzahl der Übernachtungen um knapp 2,4 Prozent auf 53 710.

Schramberg-Tennenbronn. Einen leichten Anstieg um 0,2 Prozent auf gut 115 000 Übernachtungen konnte die Stadt Schramberg verzeichnen. Mit 31 765 gab es gut acht Prozent mehr Ankünfte in der Gesamtstadt, davon mit 11 155 knapp 7,3 Prozent mehr in Tennenbronn. Dabei werde der Rückgang bei den Geschäftsankünften durch einen Zuwachs bei den Touristen ausgeglichen, ergänzte Andrea Müller.

Wertschöpfung von zehn Millionen Euro

Wie im gesamten Schwarzwald sank die Verweildauer von 4,5 auf 3,8 Tage. Bei der Gästeverteilung stehen die Niederlande mit 51 Prozent weit vorne, vor der Schweiz mit 16, Israel mit sechs und Frankreich mit fünf Prozent. Eine Wertschöpfung von knapp zehn Millionen Euro wurde in der Stadt aus dem Tourismus errechnet.

Ayline Liedtke benannte drei Säulen für den Tourismus: Für das Erlebnis Natur stehen "das Superprojekt Auerhahnweg" und die Augenblicksrunde in Tennenbronn. Faszination Technik ziehe rund 30 000 Besucher in die Museen Erfinderzeiten mit Eisenbahn, 5800 ins Stadtmuseum und viele weitere in das Junghans-Uhrenmuseum im Terrassenbau.

Familienfreundliche Betriebe und Angebote wie Ferienprogramme und "Summerland" lockten Familien mit Kindern in die Stadt. Für das Marketing trete man bei Messen mit dem Schwarzwald Tourismus oder dem Landkreis auf und beteilige sich mit Veranstaltungen für Dreiklang oder im Park der Zeiten.

Außerdem biete man Gästen ab zwei Übernachtungen die Schramberg-Karte mit 16 Gutscheinen. Aktuell arbeite die Abteilung an einem Facebook-Auftritt und Instagram-Account mit vielen Bildern. Schwerpunkte seien Landschaft und Wandern sowie die Museen; auf die Burgen wolle man stärker eingehen.

Weitere Ladestationen für Radwegenetz

Danny Barowka und Felix Broghammer empfahlen als Instagram-Nutzer mehr Aktivitäten mit Fotos und Angeboten der Gastronomie. Das Radwegenetz werde mit weiteren Ladestationen ausgebaut, so Liedtke auf einen Hinweis von Manfred Moosmann. Die Wirkung des Tourismusbeirats bezweifelte Oskar Rapp. Über die Arbeit des Beirats werden die demnächst gewählten Gemeinderäte entscheiden, verwies Oberbürgermeister Thomas Herzog auf die Kommunalwahlen am Sonntag. Die bisherigen Gemeinderäte werden zur konstituierenden Sitzung am Dienstag, 9. Juli, verabschiedet und die neu Gewählten ins Amt eingesetzt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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