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Schramberg Der Schlussstein ist gesetzt

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Vorsitzender Tobias Maurer (von links) ehrt den Bauausschuss mit Andreas Banholzer, Georg Haas, Joachim Kaupp und Thomas Müller für die geleistete Arbeit mit Ehrennadeln, Urkunden und SVS-Trikot mit speziellen Rückennummern. Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg-Sulgen. Nach vierjähriger Planungsphase und Bauzeit ist der SV Sulgen am Ziel. Am Samstag wurde das Stadiongebäude mit einem Festakt offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Wie SV-Vorsitzender Tobias Maurer einräumte, habe das Projekt Stadiongebäude in den vergangenen vier Wochen noch mal richtigen Stress verursacht und auf der Baustelle durch Restarbeiten Hochbetrieb geherrscht. Nachdem kurz vor knapp die Entscheidung fiel, die Feier wegen Corona und dem nasskalten Wetter in die Pausenhalle der Grund- und Werkrealschule zu verlegen, könne er nun in zweierlei Hinsicht feststellen: "Es ist geschafft."

Das gelungene Gebäude sei praktisch der Schlussstein auf mehrere vom SVS umgesetzte Maßnahmen wie Rasenplatz, Kickertreff und Stadion mit Kunstrasenplatz. Es sei ein gutes Beispiel dafür, wie man mit Stadt und Vereinen an einem Strang ziehe und viel erreiche. "Auch wenn sich der SV Sulgen jetzt mit Projekten erst mal zurückzieht, gibt es für die Stadt noch einige Baustellen", ließ Maurer nicht unerwähnt.

Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr verriet, sie habe kürzlich das Angebot des SVS genutzt, das Gebäude zu besichtigen. Besonders gefielen ihr der großzügige Küchenbereich und die barrierefreien Toiletten. In dem Gebäude stecke beachtlich viel Eigenleistung und mit 250 000 Euro ein hoher städtischer Zuschuss, der gut investiert sei. "Jetzt bin ich gespannt, wie das Stadion künftig heißen wird", freute sich Eisenlohr.

Das Geheimnis lüftete SV-Vorsitzender Infrastruktur Andreas Banholzer. Aus zahlreichen Vorschlägen habe man sich auf den von Jochen Schlachter geeinigt: "Hard Platz Cafe". Auf den weiteren Rängen folgten "Sägewerk 28" und "Sportlertreff". Banholzer sprach von einem funktionalen Gebäude, das gleichzeitig ein Schmuckstück darstelle. Eine solche Baumaßnahme verlange von einem Verein viel ab, es brauche einen langen Atem und Ausdauer. Beides hätten Funktionäre und Sportler bewiesen.

Vom Tag der Stellung des Zuschussantrags bis zur Fertigstellung seien immerhin vier Jahre ins Land gegangen. Bei der Planung sei großen Wert darauf gelegt worden, dass es nicht nur ein Projekt für den Sportverein sei, sondern auch von Schulen und anderen Vereinen genutzt und gefördert werde. Ziel sei es gewesen, für das im Oktober 2015 eingeweihte Stadion eine Infrastruktur zu schaffen, die den Sportbetrieb unterstützte und erleichtere. Mit Zuschüssen, Spenden, eigenen Rücklagen und Eigenleistung sei es möglich gewesen, das etwa 400 000 Euro teure Projekt zu finanzieren. Derzeit fehlten noch 10 000 Euro, die mit weiteren Spendengeldern gedeckt werden sollen.

In den Eigenleistungen von rund 80 000 Euro verbürgen sich 1070 Stunden handwerkliche Tätigkeiten, die 55 Mitglieder geleistet hätten. Mit 341 Stunden sei Georg Haas der Spitzenreiter, gefolgt von Nichtmitglied Mario Weber mit 150 Stunden, hob Banholzer hervor. Der Bauausschuss mit Haas, Joachim Kaupp, Tobias Maurer, Thomas Müller und ihm selbst hätten sich beinahe wöchentlich getroffen. Besonders froh und glücklich sei Banholzer, dass sich während der Bauphase niemand ernsthaft verletzt habe oder zu Schaden gekommen sei.

Die Glückwünsche des Württembergischen Fußballverbands überbrachte Bezirksvorsitzender Marcus Kiekbusch. Das tolle Haus werde eine Stätte der Begegnung sein, in dem man Siege feiere und Niederlagen diskutiere. Er danke den städtischen Gremien für die Beschlüsse. Sie seien, wie man optisch sehe, eine gute Entscheidung gewesen. "Für einen Aufstieg sind nun alle Voraussetzungen geschaffen. Jetzt liegt es an den Sportlern", spielte Kiekbusch sprichwörtlich den Ball zurück.

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