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Schramberg Bürgerversammlung: Diskussionen um Zukunft

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Trotz steigenden Kinderzahlen werden in Tennenbronn derzeit Ganztagesplätze im Kindergarten-Bereich nicht stark nachgefragt, erläutert Kerstin Flaig. Foto: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg-Tennenbronn - Handfeste Aussagen, Hintergrundinfos, Pläne, Zukunftsmusik und Visionen: Die Stadtverwaltung hat für die Einwohnerversammlung in Tennenbronn ein ordentliches Paket geschnürt.

Circa 300 Tennenbronner lauschten gute drei Stunden lang den Ausführungen über ihren Stadtteil. Dabei wurde schnell klar: An kreativen Plänen seitens der Stadtverwaltung fehlt es nicht. Der Schwerpunkt der Arbeit liege beim Freibad und der Entwicklung des Dorfweihers/Bauhofgelände sowie des Kurparks, so Fachbereichsleiter Rudolf Mager. Ein weiteres Vorgehen in Sachen Halle hänge damit zusammen.

Mager wusste um die Wünsche der Tennenbronner. Und so präsentierte er beispielsweise Pläne für einen Radweg zwischen der Talstadt und Tennenbronn. Aufgrund der topografischen Lage sei ein solcher Weg durchs Bernecktal schwierig, mit E-Bikes ließe sich aber der etwas längere Weg Richtung Lauterbach und Purpen bis zum Remsbach gut bewältigen. Aus den Zuhörerreihen meldete sich Peter Moosmann zu Wort, der einen Radweg prinzipiell befürwortete. Diese Planung gehe allerdings an den Bedürfnissen vorbei. "Wenn ich mit dem E-Bike zur Arbeit kommen möchte, dann will ich nicht über Peking nach Tennenbronn fahren."

Der obere Friedhof sollte eine Aussegnungshalle mit WC-Anlagen erhalten und man wolle die Parkierung neu regeln. Die Halle würde Mager gerne gegenüber der Straße Richtung Sportplatz platzieren. Er könnte sich auch vorstellen, den Kurdobel teilweise zu bebauen – "das ist aber wirklich noch eine Vision".

Auf Nachfrage aus dem Publikum bezog Oberbürgermeister Thomas Herzog Stellung in Sachen Windräder: "Verwaltungsintern sind wir der Meinung, dass Tennenbronn genug getan hat" – dafür erhielt er Zwischenapplaus. Herzog wies aber darauf hin, dass der Gemeinderat das letzte Wort habe.

Stadtplaner Bent Liebrich erläuterte eindringlich, dass eine städtebauliche Entwicklung nur dann möglich sei, wenn der Kommune Flächen zur Verfügung stehen. Dann ließen sich auch Baulücken nutzen. Für das Neubaugebiet Bergacker IV fehle noch ein Gutachten, der Satzungsbeschluss sei für das erste oder zweite Quartal 2019 eingeplant. Betriebserweiterungen im Bereich der Schiltach seien aufgrund von Biotopen und HQ-100-Gebieten "nahezu ausgeschlossen". Derzeit prüfe die Verwaltung den Erweiterungsbedarf von Gewerbetreibenden.

Im Bereich der Kindergärten sei die Weiterentwicklung beider Einrichtungen oberstes Ziel, erläuterte Kerstin Flaig von der Schul- und Kindergartenverwaltung. Es laufen Überlegungen, den Gemeindesaal dem Kindergarten "Regenbogen" zuzuschlagen und das katholische Pfarrhaus für eine weitere Gruppe des "Maria Königin"-Kindergarten zu nutzen.

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