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Schramberg Bürger und Unternehmer sollten optimal begleitet werden

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Ulrich Bauknecht Foto: Schwarzwälder Bote

Schrambergs Aufstieg zur Großen Kreisstadt ist untrennbar mit der Industrialisierung verbunden. Starke Unternehmen, darunter Weltmarktführer, mit gut ausgebildeten und fleißigen Mitarbeitern tragen zu einem Gutteil zur Finanzierung kommunaler Pflicht- und Freiwilligkeitsleistungen bei. Oder kurz: Schrambergs Schicksal ist auf das Engste mit "seinen" Unternehmen verbunden! Deshalb ist Wirtschaftsförderung unumstritten eine zentrale Aufgabe der Stadtverwaltung. Doch was bedeutet das konkret?

Erstens brauchen die Unternehmen und deren Mitarbeiter geeignete Grundstücke und Entwicklungsmöglichkeiten durch Flächenvorsorge ihrer Stadt. Das schließt nicht nur die drängende Entwicklung von Gewerbegebieten, wie das Gebiet Schießäcker (gegenüber Feuerwehr Sulgen), sondern auch die Vermarktung aller bestehender Flächen und des städtischen Gewerbeparks H.A.U. ein. In Zeiten des Fachkräftemangels muss Schramberg attraktiv für zuziehende Fachkräfte mitsamt deren Familien sein. Deswegen brauchen wir die weitere wohnbauliche Entwicklung in allen Stadtteilen. Entscheidend aber ist, dass die Verwaltung bauwillige Unternehmen und Bürger optimal begleitet.

Zweitens brauchen wir im Wettbewerb mit anderen Städten ein Stadtmarketing, das nach innen und außen strahlt. Dabei können wir auf zahlreiche Stärken und Ideen, wie unsere Schwarzwaldlandschaft, top Museen sowie zahlreiche kulturelle Angebote bauen. So gebührt dem HGV für die Einführung der innovativen Schramberger Jobkarte ein großes Lob. Weitere Themen sind benannt, werden aber zu zögerlich umgesetzt: Maßnahmen zur Förderung des Tourismus, wie ein seit Jahren geforderter Wohnmobilstellplatz, oder ein Veranstaltungsformat zwischen Wirtschaft und Kommune. Insgesamt muss es gelingen, Schramberg und seine Vorzüge und Angebote frisch und dynamisch zu gestalten und zu bewerben.

Drittens braucht die Bürgerschaft ein serviceorientierteres Verhalten ihrer Stadtverwaltung. So erwarten Bürger und Unternehmen, dass zeitnah auf Anfragen geantwortet wird. Jedermann ist ein Weg für "sein" Vorhaben aufzuzeigen. Dazu braucht es lösungsorientierte Vorschläge mit Fingerspitzengefühl, um das Gewollte zu ermöglichen. Zu viele Bürger und Unternehmer beklagen sich schon zu lange über die Art und Weise, wie die Stadtverwaltung ihre Anliegen begleitet – oder eben nicht begleitet.

Wir fordern – zum wiederholten Mal – die Beachtung der von uns aufgeführten Punkte zum Wohle der Großen Kreisstadt Schramberg. Dabei ist Oberbürgermeister Thomas Herzog gefragt, der als Rathauschef schlussendlich die Zügel in der Hand hält!

Clemens Maurer und

Ulrich Bauknecht ( CDU)

Der Kommunalpolitik wird in der Lokalausgabe des Schwarzwälder Boten ab sofort mehr Platz eingeräumt. Deshalb erscheint donnerstags die Rubrik "Standpunkte aus dem Gemeinderat". In diesen Gast-Beiträgen kommen Schramberger Stadträte mit "O-Tönen", Hintergrundinformationen, besonderen Aspekten oder einfach mit Themen zu Wort, die unter den Nägeln brennen. Für den Inhalt sind die Lokalpolitiker selbst verantwortlich. Angesprochen sind sowohl die Stadträte der Fraktionen (CDU, SPD/Buntspecht und Freie Liste), als auch ÖDP und Jürgen Reuter (fraktionslos).

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