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Schramberg Fasnetsöffnung der "Braustube" ist doch nicht möglich

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In diesem Jahr wird es wohl keine Fasnetspolonäse in der "Braustube" in Schramberg geben. Die Burgstraßen- und Brestenbergvereinigung, die das seit Jahresbeginn geschlossene Lokal gerne geöffnet hätte, hat jetzt abgesagt. Foto: Fritsche Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg (sw). Die "Brau-stube" in Schrambergs Fußgängerzone wird über Fasnet doch nicht geöffnet sein.

In einem Brief "an alle Narren und Unterstützer" schreibt der Vorsitzende der Burgstraßen- und Brestenbergvereinigung, Uli King, dass der Ausschuss der Vereinigung "nach Abwägung der Chancen und Risiken" zu der Erkenntnis gekommen sei, "das Megaevent für den Verein" nicht stemmen zu können.

"Nach vielen konstruktiven Gesprächen und Planungen" habe es zunächst so ausgesehen, dass das Projekt auf einem guten Weg sei, heißt es weiter.

Es habe nicht an den Menschen gelegen, so King, sondern am Drumherum, sprich an Versicherung, Arbeitszeit- und Mindestlohnbestimmungen und anderem. Denn wenn auch ein Großteil der Helfer ehrenamtlich gearbeitet hätte, für gute Bedienungen hätte man möglicherweise bezahlen müssen – und dann wären auch noch Minijobzentrale und Finanzamt als weitere Behörden hinzugekommen, begründet King die Absage, die man "sich nicht leicht gemacht" habe. Die Pläne für die insgesamt 73 Schichten, die für den Betrieb der Gastwirtschaft erforderlich gewesen wären, seien auch schon konkret ausgearbeitet gewesen.

Aufgerüttelt durch einen Aufruf der Narrenzunft und einem Treffen Anfang Dezember in der "Braustube" hinsichtlich der anstehenden Schließung zum Jahreswechsel sei die Vereinigung auf die Idee gekommen, mit Helfern aus verschiedenen Vereinen doch eine Saalfasnet in der "Braustube" zu ermöglichen.

King bedankt sich in dem Schreiben bei den bisherigen Betreibern Bärbel Bajerke und Markus Laub, die eine Öffnung unterstützt hätten, dem Eigentümer Martin Kopp sowie Michael Melvin von der Narrenzunft für das Vertrauen. Zudem bedankt er sich bei der Schützengesellschaft, der Stadtmusik und der Freien Katholischen Katzenmusik für ihre Bereitschaft bei dem Projekt mitzuhelfen.

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