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Schramberg Bewegendes Klangerlebnis

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Kirchenchöre, Streicher und Bläser boten "Missa in G-Dur in honorem Sancti Caroli Borromaei op. 80" Foto: Peter Foto: Schwarzwälder Bote

Die katholische Kirchengemeinde St. Johann Baptist hat jüngst mit einem festlichen Gottesdienst ihr Patrozinium gefeiert.

Schramberg-Tennenbronn. Pfarrer Paul-Dieter Auer stellte in seine Predigt die Person Johannes der Täufer in den Mittelpunkt. Er galt als Vorläufer Jesu Christi. Auer betonte in seiner Predigt, wie wichtig es in der heutigen Zeit sei, viele solcher "Johannes" und "Johannas" zu haben, die den Mut aufbrächten in der Kirche und auch im Alltagsleben anderen Menschen die Botschaft Gottes nahe zu bringen. Dies gelte im Moment besonders der Seelsorgeeinheit St.-Georgen/Tennenbronn für die priesterlose Zeit, die auf sie zukommen werde.

Pfarrer Dieter Auer geht nämlich Ende Juli in den Ruhestand und macht sich auf die Reise nach Spanien, um dort seinen Lebensabend zu verbringen.

Die beiden Kirchenchöre aus Tennenbronn und Lauterbach umrahmten den Gottesdienst mit der "Missa in G-Dur in honorem Sancti Caroli Borromaei op.80" von Max Filke. Diese Messe wird von vielen Chören gesungen, aber meist, so auch bei den beiden Chören, mit Orgelbegleitung. Die Bedeutung Filkes liegt in seinen Bemühungen um eine dem Zeitstil, der Spätromantik angenäherte instrumentalbegleitete Kirchenmusik. Auch diese G-Dur Messe ist mit sinfonischer Besetzung, also Streichern und Bläsern, komponiert.

So war es für alle Beteiligten ein besonderes Ereignis, unter der Gesamtleitung von Ute Haas-Woelke diese zusammen mit dem Streichensemble Schmidt, verstärkt durch weitere Streicher sowie Flöte, Klarinetten und Hörner aufzuführen.

Ute Haas-Woelke schaffte es mit ihrer ruhigen und immer zuversichtlichen Art, Sänger und Musiker zu einer Einheit zusammenzuführen, so dass die Messe auch für die Gottesdienstbesucher zu einem Klang- und Hörerlebnis wurde.

Während der Kommunion brachte Lena Moosmann (Querflöte) mit klarem Ton und überzeugender Interpretation den zweiten Satz aus dem Flötenkonzert von Carl Stamitz dar.

Pfarrer Auer dankte am Ende des Gottesdiensts allen Beteiligten für das Mitwirken am Gottesdienst, und der Beifall der Kirchenbesucher war der Lohn für eine überzeugende Leistung aller Akteure.

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