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Schramberg Bester Weg zu akzeptabler Lösung

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Stadtwerke-Chef Peter Kälble stellte dem Ausschuss für Umwelt und Technik die neue Variante 9 der Freibad-Arbeitsgruppe (AG) vor und schilderte die bisherige Vorgehensweise (wir berichteten. Schramberg

Schramberg. Mit dem Vorhaben stehe man noch ganz am Anfang. Der Entwurfsplanung liege eine Kostenschätzung, aber noch keine Kostenberechnung vor. Dies wäre der nächste Schritt, machte Kälble deutlich. Bei den Investitionen in Höhe von 4,3 Millionen Euro sollte nicht allein auf das Geld geschaut werden. Mit der Sanierung werde das Bad attraktiver und dadurch kämen sicherlich auch mehr Besucher. Wenn das Wetter mitspiele, erwarte er jährlich zwischen 50 000 und 60 000 Badegäste. Die Anzahl hänge nicht von der Größe des Schwimmbereichs ab. Dies würden auch andere Badbetreiber bezeugen, wusste Kälble. Planer Uwe Keppler von Schick Architekten erläuterte detailliert, wie es gelang, mit der Freibad-AG Einsparpotenziale zu generieren. Dazu gehöre auch, die Arbeiten mit Baubeginn im Sommer auszuschreiben. In der Regel hätten die Baufirmen zu diesem Zeitpunkt Kapazitäten frei, wodurch ein besseres Ausschreibungsergebnis erzielt werden könne, stellte der Planer in Aussicht.

Sprungturm nicht das Wichtigste

Martin Himmelheber (SPD/Buntspecht) urteilte, mit der jetzigen Sanierungsvorstellung habe man einen Konsens erreicht. Die Exkursion habe gezeigt, dass der gewünschte Sprungturm nicht das Wichtigste sei. Halbschalenrutschen würden viel mehr genutzt und seien für alle Badnutzer attraktiver. Es wäre nicht sinnvoll, auf die Ausführung von Edelstahlmetallteilen zu verzichten. Da werde an der falschen Seite gespart.

Ratskollege Uli Bauknecht (CDU) räumte ein, er sei als rigoroser Kostenkritiker bekannt. Die abgespeckte Variante 9 sei die erste, bei der er voll dahinter stehe. Besonders gefalle ihm, dass keine Schwimmbecken verloren gingen. Ein Sprungturm zu betreiben, koste viel Personal und Wasser und sei nur zu 25 Prozent geöffnet. Alles könne man eben nicht haben auf dieser Welt. Er finde es dennoch heftig, 4,3 Millionen Euro auszugeben, so Bauknecht.

Reinhard Günter (SPD/Buntspecht) verwies auf eine bisher zähe Geschichte. Er habe im Gremium aber keinen gesehen, der gegen dieses Projekt sei. Auch beim Hallenbad in Sulgen sei Vieles nicht glatt gelaufen. Und trotzdem sei am Ende etwas Gutes dabei herausgekommen.

Oberbürgermeister Thomas Herzog stellte klar, dass es sich bei der Modernisierungsmaßnahme um ein Schramberger Bad handle. Diskussionen, es fließe schon wieder viel Geld in den Stadtteil Tennenbronn, seien deshalb völlig unangebracht, rügte er. Unter der Prämisse, dass der Gemeinderat am 16. November seine Zustimmung gibt, soll alsbald eine Bürgerinformation mit der Freibad-AG erfolgen. Begonnen werden soll mit den Arbeiten nach Saisonende 2018. Die Neueröffnung ist für 2020 vorgesehen, womit die Saison 2019 ausfällt.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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